Marius Herwig trat nicht erneut an
Doppelspitze bei der Wolbecker SPD

Münster-Wolbeck -

Die SPD Wolbeck hat einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Marius Herwig stand nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Freitag, 14.06.2019, 09:00 Uhr
Der Vorstand mit (v.l.) Monika Seibüchler, Gabi Hesse-Ottmann, Martin Seibüchler, Max Eickmann, Tamara Bormann, Josef Geller, Rainer Wagner, Angela Haase-Nimzik, Friedhelm Hoppe und Ulrike Pölling.
Der Vorstand mit (v.l.) Monika Seibüchler, Gabi Hesse-Ottmann, Martin Seibüchler, Max Eickmann, Tamara Bormann, Josef Geller, Rainer Wagner, Angela Haase-Nimzik, Friedhelm Hoppe und Ulrike Pölling. Foto: SPD Wolbeck

Herwig hat seinen Lebensmittelpunkt von Wolbeck in die Innenstadt verlegt und kann daher nicht mehr ausschließlich vor Ort die Interessen Wolbecks vertreten“, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD . Als Ratsherr werde er aber noch bis zur nächsten Kommunalwahl 2020 zur Verfügung stehen.

Der Ortsverein dankte Herwig für seine „engagierte und zuverlässige Arbeit“. Gerade als ein junger Vorsitzender habe er die Interessen Wolbecks immer im Blick gehabt und überzeugend nach außen hin vertreten. Anschließend wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dabei entschlossen sich die anwesenden Mitglieder dazu, eine so genannte „Doppelspitze“ einzuführen. „Dieses Modell eignet sich gut, die anfallende Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen“, so die SPD. Gewählt wurden daraufhin einstimmig Tamara Bormann und Rainer Wagner.

Der besondere Reiz dieser Konstellation liege darin, dass sich ein junges und ein älteres Mitglied die Vorstandsarbeit teilen werden. „Soweit ich weiß, ist dies die erste Doppelspitze in Münster, somit sind wir vielleicht Vorreiter einer guten Idee“, freute sich der alte Vorsitzende Marius Herwig.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Friedhelm Hoppe und Josef Geller gewählt, zur Kassiererin Ulrike Pölling. Schriftführer wurde Martin Seibüchler, als Beisitzer wurden von den anwesenden Mitgliedern Gabi Hesse-Ottmann, Angela Haase-Nimzik, Monika Seibüchler, Max Eickmann und Kurt Pölling bestimmt.

Im Anschluss daran wurde auch über die derzeitige Situation der SPD nach den Europawahlen diskutiert. „Hier ergaben sich neben kritischen Anmerkungen auch positive Ansätze, die ein Weiterleben der sozialdemokratischen Idee trotz allen Gegenwindes als durchaus möglich und auch nötig ansahen“, schreibt der Ortsverein. Der Grundwert der SPD, die Solidarität, sollte allerdings in Zukunft wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

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