14 Fußballteams am Start
Mit dem Flieger zur Mini-WM

Münster-Wolbeck -

Bereits zum 34. Mal trug der VfL Wolbeck die Mini-WM aus, die jetzigen und ehemaligen Wolbecker eine Gelegenheit bietet, über das lange Wochenende Freunde und Verwandte zu besuchen und bei dem einen oder anderen Wiedersehen in Erinnerung an die vergangenen gemeinsamen sportlichen Zeiten zu schwelgen.

Samstag, 22.06.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 18:48 Uhr
Neben heißen Dribblings auf dem Fußballfeld gehört auch das Wiedersehen der Spieler einfach zur Mini-WM dazu.
Neben heißen Dribblings auf dem Fußballfeld gehört auch das Wiedersehen der Spieler einfach zur Mini-WM dazu. Foto: hk

„Toni los“, feuerte Elena ihren Freund Thorsten Scholz an. Und Toni vom „AS Rum“ sprintete auf das gegnerische Tor von den „11 Freunde“ zu. Mit Erfolg: Ihm gelang das 1:0 und kam damit in den engere Auswahl zum „Tor des Tages“. Aufgerufen hatte ihn der gastgebende Verein VfL Wolbeck , der stets zu Fronleichnam zur Mini-Wolbecker-Meisterschaft (Mini-WM) auf die Sportanlage am Brandhoveweg einlud. Bereits zum 34. Mal ist dieses Hobby-Event fest in den Kalender geschrieben, weil es für die jetzigen und ehemaligen Wolbecker eine Gelegenheit bietet, über das lange Wochenende Freunde und Verwandte zu besuchen und bei dem einen oder anderen Wiedersehen in Erinnerung an die vergangenen gemeinsamen sportlichen Zeiten zu schwelgen.

Gemeldet hatten sich 14 Mannschaften, die, in zwei Gruppen aufgeteilt, gegen einander antraten – zu jeweils zwölf Minuten im Kleinfeld. Moderator und Stadionsprecher Norbert Bothen hatte viel zu tun, die Fußballer mit einigen Dönekes zu beden-ken. Schließlich kannte er die meisten aktiven und ehemaligen Spieler des VfL Wolbeck.

Wie wichtig den teilnehmenden Fußballern die Mini-WM ist, zeigte die Anfahrtsliste aus den Städten Osnabrück, Hamburg oder Bayreuth, in denen es sie nunmehr verschlagen hatte. Wie Tobias Lamping . Der 26-jährige BWL-Student kam eigens mit einer zweisitzigen Katana. „Ich bin um 9 Uhr in Bayreuth los geflogen und um 10.50 Uhr in Telgte gelandet“, sagte er nach einem wettermäßig turbulenten Flug. „Und morgen Nachmittag geht es wieder nach Bayreuth“, sagte Lamping, der vor zwei Jahren den Pilotenschein gemacht hat.

Derweil lieferten sich die Mannschaften mancherlei Zweikämpfe. Schließlich ging es um den Wanderpokal. Die Vorjahressieger „SC Branfield“ galt auch an Fronleichnam wieder als der heiße Favorit. „Allerdings haben wir eine schwere Gruppe“, sagte Jonas Hessel nach fünf Siegen von sechs Begegnungen. In diese Gruppe wurde auch der viermalige Rekordhalter „Schwittlinsky & Friends“ ausgelost.

„Wir suchen noch das Tor des Tages“, pushte Norbert Bothen so manchen Stürmer. „Es muss nicht schön sein, aber kurios.“

Schon am mittleren Nachmittag war klar, dass das Organisationsteam mit Norbert Bothen, Stefan Burkötter, Frank Müller-Kersting, Uwe Meyer und Andreas Westenberg die Spielerinnen des Tages kürten: Fabienne Runtenberg und Christina Mark-fort. Letztere brachte ihre sportliche Erfahrung aus der College-Mannschaft in den USA mit.

Das beste Outfit des Tages brachten die „ErzgeBIERge Haue“ mit, das Tor des Tages erzielte Miles Geske.

Sieger wurde im Finale gegen den „FC Saufhampton“ der Rekordhalter „Schwittlinsky & Friends“, der nunmehr zum fünften Mal den Wanderpokal mit nach Hause nahm. Der Drittplatzierte „FC Hollywood“ überzeugte gegen „Ajax Hackenstramm“. Auch die letzten beiden Mannschaften sollten nicht zu kurz kommen. So ging der Lucky Looser-Preis an die „Ballerinos“.

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