Farbenprächtige Pflanzinseln
Obstbäume mit Charakter

Münster-Wolbeck -

Die Mischung aus knorrigen Obstbäumen und blühenden Stauden bestimmen den Charakter von Nicole Ungers Garten.

Samstag, 06.07.2019, 07:00 Uhr
Die Mischung aus knorrigen Obstbäumen und farbenprächtig blühenden Stauden machen den Charakter von Nicole Ungers Garten aus.
Die Mischung aus knorrigen Obstbäumen und farbenprächtig blühenden Stauden machen den Charakter von Nicole Ungers Garten aus. Foto: na

An die 50 Jahre mögen sie wohl sein, die schon etwas knorrigen Obstbäume im Garten von Nicole Unger , tragen aber noch reichlich Kirschen, Birnen und Äpfel. Keine Frage, sie geben dem Garten eine besondere Note. Für die Wolbeckerin war es keine Frage, dass die Bäume stehen bleiben, als sie vor 15 Jahren Garten „übernahm“.

„Es war ein reiner Obstgarten“, berichtet sie, mit Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren, die an einigen Stellen auch heute noch ihren Platz haben. Drumherum hat Nicole Unger kleine Pflanzenidyllen angelegt, kleine Inseln, auf der unter anderem Lavendel, Fingerhüte gedeihen. Ein kleiner Plattenweg macht die Blütenpracht begehbar. Alles wirkt ein wenig verwuchert, sympathisch. Der Natur wird auch ihr Spielraum belassen. „Ich wollte damals auf keinen Fall einen Ziergarten anlegen“, betont die 54-Jährige, der es gelungen ist, den Besucher mit einer wahren Blütenpracht zu empfangen. Umringttdoch einen der insgesamt zwölf Obstbäume eine große, in diesem Jahr blau blühende Hortensie, gesellt sich ein Oleander mit seinen roten Blüten zu einige kleinen Beerensträuchern.

So macht die Mischung aus alten Obstbäumen und farbenprächtig blühenden Pflanzen den doch etwas ungewöhnlichen Charakter des Gartens aus.

Zwei kleine „Sonneninseln“, wie Nicole Unger die jeweils mit einem Liegestuhl bestückten Plätze nennt, bieten je nach Sonnenstand Schatten oder Sonnenschein. „Meine Nachbarin spricht immer von einem Gartenzimmer, wenn sie mich besucht“, sagt die Wolbeckerin. Damit gemeint sei wohl in erster Linie die rundum dichte Begrünung, die den Eindruck einer Geschlossenheit vermittelt, versucht die Wolbeckerin den Eindruck zu interpretieren. „Im Winter entsteht dieser Eindruck natürlich nicht“, erklärt sie mit einem Schmunzeln.

Vom Obst werden in erster die Linie die Kirschen regelmäßig abgeerntet. „Es gibt in diesem Jahr unheimlich viele“ sagt sie nicht so sehr begeistert, denn das koste doch sehr viel Arbeit.

Die kleinen Himbeeren und die Johannisbeeren werden zwar auch gepflückt, „laden aber auch sehr zum Naschen ein“, sagt Nicole Unger und steckt sich eine Himbeere in den Mund.

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