Künstler Tony Nwachukwu besucht ÖWK
Projekt hilft bei Jobsuche in Nigeria

Münster-Wolbeck -

Er ist schon fast ein Wolbecker und fühlt sich auch als solcher: Der nigerianische Künstler Tony Nwachukwu war für 14 Tage wieder einmal in Wolbeck. Obwohl der Anlass seines Besuches rein privater Natur war, nutzte er die Gelegenheit, um die Mitglieder des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises (ÖWK) St. Nikolaus über den neuesten Stand des Projektfortschritts in Unumuno/Nigeria zu unterrichten.

Montag, 15.07.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 15.07.2019, 17:52 Uhr
Der ÖWK unterstützt ein Ausbildungszentrum für Holzverarbeitung, Metall- und Elektrotechnik in Nigeria. Junge Menschen finden dort eine Perspektive für eine berufliche Zukunft in ihrer Heimat.
Der ÖWK unterstützt ein Ausbildungszentrum für Holzverarbeitung, Metall- und Elektrotechnik in Nigeria. Junge Menschen finden dort eine Perspektive für eine berufliche Zukunft in ihrer Heimat. Foto: ÖWK

Das dort mit Unterstützung des ÖWK und der schweizerischen Stiftung „Tür auf – mo vinavon“ erbaute Berufsausbildungszentrum der Mbara Ozioma Foundation (MOF) für Holzverarbeitung, Metall- und Elektrotechnik erfreut sich nicht nur in der Umgebung immer größerer Beliebtheit, so die Pressemitteilung. Seit der staatlichen Anerkennung und den ersten erfolgreichen Abschlüssen meldeten sich immer mehr Studenten auch aus anderen Teilen Nigerias an.

Neuartig bei dieser Art der Ausbildung sind nicht nur modernste Unterrichtsmethoden, sondern vor allem die technischen Hilfsmittel, die den Studierenden zur Verfügung stehen. Vor allem auch junge Frauen entschieden sich für diese bis dahin männliche Berufsorientierung, berichtete Tony Nwachukwu . Er wies ausdrücklich darauf hin, dass die fundierte praktische und theoretische Ausbildung den jungen Menschen eine reelle Chance bei der Jobsuche bietet, so dass sie keinen Grund mehr haben, ihr Land zu verlassen, um in Europa Arbeit zu suchen.

Der nächste Bauabschnitt besteht aus dem Bau eines Internates, das dringend erforderlich ist, um vor allem den Studierenden aus anderen Landesteilen eine Unterkunft anbieten zu können. Auch daran ist der ÖWK beteiligt. Mit anschaulichem Bildmaterial versuchte Tony Nwachukwu die Mitglieder des Aktionskreises für einen Besuch in Unumuno zu motivieren. „Nicht nur die Schweizer, die regelmäßig kommen, sollen die erfolgreiche Zusammenarbeit auch vor Ort begutachten“, sagte er, „denn schließlich ist nur durch den ÖWK die Unterstützung durch das Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit (BMZ) möglich geworden.“

Am 22. Juli ist auch sein Bruder, Dr. Ozioma Nwachukwu, der Initiator der MOF, kurz in Wolbeck zu Gast. Alle Interessierten sind dazu um 20 Uhr im Treff am Turm eingeladen.

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