Erste Einzelhaus im Bau
„Petersheide“ nimmt Formen an

Münster-Wolbeck -

Auch wenn die Bautätigkeit erst mit großen Verzögerungen in Gang kam, kommen sich jetzt, so der Glandorfer Bauunternehmer Karl Gründker, „die Baukräne fast ins Gehege“. Die Rede ist vom Baugebiet „Petersheide“, auf dem rund 150 Wohneinheiten entstehen soll.

Mittwoch, 24.07.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 24.07.2019, 19:00 Uhr
Unübersehbar: Baukräne geben derzeit den Ton an im Baugebiet „Petersheide“ (Bild oben). Im Rohbau präsentiert sich derzeit das Blockheizkraftwerk (l.) Schon weit fortgeschritten ist der Bau des ersten Einfamilienhauses, vor dem David Gründker (l.) und Karl Gründker stehen.
Unübersehbar: Baukräne geben derzeit den Ton an im Baugebiet „Petersheide“ (Bild oben). Im Rohbau präsentiert sich derzeit das Blockheizkraftwerk (l.) Schon weit fortgeschritten ist der Bau des ersten Einfamilienhauses, vor dem David Gründker (l.) und Karl Gründker stehen. Foto: na

Auch wenn die Bautätigkeit erst mit großen Verzögerungen in Gang kam, kommen sich jetzt, so der Glandorfer Bauunternehmer Karl Gründker , „die Baukräne fast ins Gehege“. Die Rede ist vom Baugebiet Petersheide, auf dem rund 150 Wohneinheiten entstehen sollen. Im ersten Flächenabschnitt handelt es sich ausschließlich um Mehrfamilien- und Reihenhäuser, der zweite Bauabschnitt ist ausschließlich Doppel- und Einzelhäusern vorbehalten.

Im Rohbau befindet sich im ersten Bauabschnitt, in dem die Erschließungsmaßnahmen komplett abgeschlossen sind, ein Blockheizkraftwerk. Es dient der Energieversorgung der Wohneinheiten im ersten Bauabschnitt. Und ist, wie Karl Gründker erläutert, „ein bei der Stadt sehr willkommener Beitrag zu einer verdichteten Nahwärmeversorgung“. Die Doppel-und Einzelhäuser dagegen werden sich selber mit der nötigen Energie versorgen.

Direkt gegenüber fällt der Blick auf eine mit schwarzer Folie ausgelegte, große Baugrube. Reihenhäuser sollen hier entstehen, „als besonders geeigneter Wohnraum für Familien“, betont der Bauunternehmer. Die Ausschachtungsarbeiten für einen Keller eines Mehrfamilienhauses direkt nebenan haben auch schon konkrete Züge angenommen. Den größten Fortschritt in der Bautätigkeit weist jedoch ein Mehrfamilienhaus am äußersten Rand des Bauabschnitts auf. Hier ist, unübersehbar, der Rohbau schon sehr weit fortgediehen.

Anders dagegen ist die Situation bei der geplanten Kita. „Hier muss baurechtlich noch einiges geklärt werden“, sagt der Bauunternehmer. Aber er hoffe, dass der erste Spatenstich bald erfolgen könne.

Ein Bauherr ist der absolute Vorreiter auf den Bauplätzen für die Doppel-und Einzelhäuser. Denn obwohl die Erschließungsmaßnahmen in diesem zweiten Bauabschnitt noch nicht ganz abgeschlossen seien, habe man dem Bauherren die Genehmigung zum Bauen gegeben. „Die Zeit drängte bei ihm“, so Karl Gründker. Und da die Zuwegung ohne Probleme möglich ist, konnte mit dem Bau durchaus begonnen, der bereits mit großen Schritten seiner Vollendung zustrebt.

Noch keinen Schritt weiter gekommen ist man dagegen bei der Problemlösung betreffs des Bahnübergangs über die WLE-Strecke, die an den Rand des Baugebietes angrenzt. „Wir haben uns verpflichtet, den Bahnübergang herzustellen“, betont David Gründker, der vor kurzem in das Unternehmen seines Vaters eingestiegen ist. Allerdings, so sagt er, warte man nach wie vor auf die Vorgaben der WLE. „Ohne die können wir natürlich nicht aktiv werden“, betont er ausdrücklich. Bis sich da etwas tue, das könne auch noch länger dauern.

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