Schnuppertraining
„Schnuppern“ mit konkretem Ziel

Münster-Wolbeck -

Basketballabteilung des TV Wolbeck will seine Nachwuchssorgen mildern und das eigene Angebot stärken.

Mittwoch, 24.07.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 24.07.2019, 22:10 Uhr
Ihre Basketballbegeisterung ist den Jungen teilweise schon anzusehen. Sehr zur Freude von den Betreuern Chris-Jan Große Jäger (h.l.) und Thomas Rohoff.
Ihre Basketballbegeisterung ist den Jungen teilweise schon anzusehen. Sehr zur Freude von den Betreuern Chris-Jan Große Jäger (h.l.) und Thomas Rohoff. Foto: na

In der Zweifachhalle ist es angenehm kühl. Thomas Rohoff und Chris-Jan Große Jäger, beide von der Basketball-Abteilung des TV Wolbeck, haben eine Handvoll kleiner Sportler im Halbkreis um sich geschart, die am Donnerstagnachmittag zum ersten Basketball-Schnuppertraining des TV Wolbeck gekommen sind. Alle haben bereits einen Basketball in der Hand und warten darauf, dass das Training beginnt.

Nun bieten Sportvereine nicht selten in verschiedenen Sportarten Schnupperkurse an, aber sicher nicht so häufig mit einem so konkreten Hintergrund wie in diesem Fall. „Wir haben beim Basketball sehr große Nachwuchssorgen“, sagt Rohoff, so groß, dass mit Friesen Telgte eine Kooperation eingegangen wurde, damit Training und Spielbetrieb in einem geregelten Maße aufrecht erhalten werden konnten.

„Man muss sich auch überlegen, dass es für die Eltern ein organisatorischer Aufwand ist, ihre Kinder häufig nach Telgte zu fahren und wieder abzuholen“, nennt Rohoff einen wichtigen Grund, warum er hofft, dass die derzeitige Situation vielleicht doch einmal der Vergangenheit angehört.

Zwei weitere Schnuppertermine sind noch angesetzt (1. August und 6. August, jeweils von 14 bis 16 Uhr). Und Rohoff und Große Jäger wünschen sich, dass sich anschließend ein festes Team herausgeschält hat, das dann den Übergang in den normalen Basketball-Trainingsbetrieb findet.

„Ich hoffe, dass die Kinder am Ball bleiben“, betont Rohoff, denn die Teilnahme an die Schnupperkursen ist natürlich absolut freiwillig. „Es wäre schön, wenn ihr vielleicht noch Freunde dafür begeistern könntet, beim nächsten Termin mitzukommen“, wendet er sich an die fünf Jungs und beginnt mit ihnen ein leichtes Balltraining was Große Jäger hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt. Denn: „Man sieht schon jetzt deutlich, dass diese Kinder ein gutes Ballgefühl haben“, sagt er. Für die U14 sind diese Jungen zunächst einmal auserkoren, vorausgesetzt natürlich, sie bleiben wirklich am Ball. Dass es sich beim Quintett um höchstens Zehnjährige handelt, spielt keine Rolle, auch ihre doch ihre relativ geringe Größe nicht. „Die Erfahrung zeigt, dass es keine großen Größenunterschiede in der U14 gibt, der Wachstumschub setzt erst später ein“, erklärt Große Jäger.

Da es in den unteren Jugendklassen, wie auch beim Fußball zum Beispiel, gemischte Mannschaften gibt, wäre Große Jäger ganz froh, wenn sich vielleicht doch noch ein paar Mädchen entschieden könnten, beim nächsten Termin dabei zu sein.

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