Das Problem entlang der Alverskirchener Straße ist seit Jahren bekannt
„Buckelpiste“ ärgert Radfahrer

Münster-Wolbeck -

Münster, Alverskirchener Straße, ein schöner Sommertag. Wie immer sind auch hier viele Radfahrer unterwegs. Allen gemeinsam ist eine unliebsame Erfahrung, die sie in diesem Bereich auf dem Radweg alle paar Meter machen müssen: Unebenheiten führen zu unangenehmem Ruckeln, zwei Radfahrer gehen aus dem Sattel, um die Stöße abzumildern. Der Hintergrund dieser „Buckelpiste“ sind Baumwurzeln, die die Deckschicht des Radweges hochgedrückt haben.

Mittwoch, 31.07.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 31.07.2019, 18:30 Uhr
Der Radweg entlang der Alverskirchener Straße weist viele Unebenheiten auf. Dies soll sich möglichst bald ändern.
Der Radweg entlang der Alverskirchener Straße weist viele Unebenheiten auf. Dies soll sich möglichst bald ändern. Foto: isa

„Der Radweg ist in einem desolaten Zustand“, ärgert sich Josef Schwegmann , der das Problem seit Jahren immer wieder kritisiert. Betroffen sei der Bereich entlang der Alverskirchener Straße vom Wolbecker Ortsrand bis zur Stadtgrenze von Alverskirchen. Etwa zwei Kilometer lang ist dieses Stück. Vor einiger Zeit habe die Stadt Münster die schlimmsten Stellen etwas abgefräst. „Aber die Wurzeln haben diese Stellen nach und nach wieder hochgedrückt“, so Schwegmann, der als CDU-Vertreter in der Bezirksvertretung Südost sitzt.

Der Wolbecker Ratsherr Karl Beitelhoff ( CDU ) pflichtet ihm bei: „Mich haben schon einige Rentner angesprochen, die über den Zustand schimpfen und den Radweg meiden“, sagt er. „Die Stadt Münster hat hier schließlich auch eine Verkehrssicherungspflicht.“

Wirklich lösen könne man das Problem nur durch eine grundlegende Baumaßnahme, sind sich beide Politiker einig. „Der gesamte Radweg braucht einen neuen Aufbau und muss ein paar Zentimeter angehoben werden“, betont Schwegmann.

„Außerdem ist die Strecke als Velo-Route von Wolbeck über Alverskirchen, Everswinkel und Freckenhorst bis nach Warendorf vorgesehen“, ergänzt Beitelhoff.

Deswegen sei auch eine Verbreiterung um eineinhalb bis zwei Meter sinnvoll. Im Prinzip sei das kein Problem. „Die Pläne dafür liegen bereits in der Schublade“, weiß der Ratsherr. Dass es bislang nicht zur Realisierung gekommen sei, liege an den liegenschaftlichen Verhältnissen.

„Zur Verbreiterung des Radweges benötigt man einen Streifen des benachbarten landwirtschaftlich genutzten Grundstücks“, so Beitelhoff. Er hat die Hoffnung, dass sich diese Frage bald klärt und der Eigentümer zustimmt. „Das wäre im Sinne des Allgemeinwohls und der Sicherheit der Bürger sehr zu begrüßen.“

„Wahrscheinlich brauchen wir beides“, ergänzt Josef Schwegmann: „Kurzfristig eine Sofortmaßnahme, die die schlimmsten Stellen des Radwegs provisorisch instand setzt und den Radfahrern zeitnah hilft.“

Und mittelfristig müsse man die große Lösung anpacken, „die möglichst schnell in Richtung Velo-Route geht“.

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