Mountainbike-Parcours wird am 20. September eröffnet
Wolbecker „Pumptrack“ fast fertig

Münster-Wolbeck -

Die neuen Sport- und Freizeitflächen nördlich der Holtrode nehmen Gestalt an. Der heimliche Star ist eine so genannte „Pumptrack“. Der Mountainbike-Parcours erfreut sich bereits einen Monat vor der offiziellen Eröffnung großer Beliebtheit.

Mittwoch, 14.08.2019, 08:00 Uhr
Offiziell wird der so genannte Pumptrack im Baugebiet Wolbeck-Nord erst im September durch den Oberbürgermeister eröffnet – einige Kinder nutzen sie aber schon jetzt mit Begeisterung.
Offiziell wird der so genannte Pumptrack im Baugebiet Wolbeck-Nord erst im September durch den Oberbürgermeister eröffnet – einige Kinder nutzen sie aber schon jetzt mit Begeisterung. Foto: mlü

Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Rundkurs mit Steilkurven, Wellen und Sprüngen. Ziel der Pumptrack ist es, durch gezielte Zieh- und Drückbewegungen (auf englisch „Pumping“) Geschwindigkeit aufzubauen, um so den Parcours zu befahren. „Der Pumptrack ist dabei eine Herausforderung für jede Altersstufe“, erläutert das Grünflächenamt. Beim Befahren werde die koordinative Fähigkeit, das Gleichgewichtsgefühl, Kraft und Ausdauer der Nutzer gefördert.

Auch wenn der Ursprung der Pumptracks im Mountainbike- und BMX-Sport liegt, kann der Parcours auch von Skatern, Inline-Skatern, Rollschuhfahrern, Kindern mit Rollern und natürlich auch mit einem gewöhnlichen Fahrrad genutzt werden. Das beweisen die ersten Versuche der Nachbarkinder.

Gregor Determann vom Grünflächenamt freut sich, dass der neue Parcours gut angenommen wird. „Die offizielle Eröffnung mit dem Oberbürgermeister ist erst am 20. September. Aber weil der Bauzaun immer wieder aufgemacht wurde, haben wir ihn schließlich abgebaut, damit sich niemand an ihm verletzt.“

Der Pumptrack-Trend kommt aus dem Süden. Der überwiegende Teil der Strecken steht in Bayern und Baden-Württemberg. „In Norddeutschland ist das nahezu einmalig und sehr fortschrittlich“, so Determann. Man habe dafür extra eine Fachfirma aus Süddeutschland mit der aufwendigen Planung beauftragt. „Die Hügel müssen im richtigen Abstand stehen, sonst stürzen die Fahrer zwangsläufig.“

Zur knapp zwei Hektar großen Anlage gehören ebenfalls ein Beachvolleyball-Feld, ein Bolzplatz, eine Boulebahn, ein Basketball-Feld sowie ein großer Lärmschutzwall. Für den Lärmschutz wurde ein Gutachten angefertigt. Im Ergebnis wurde ein imposanter Wall aufgeschichtet. Um Geld zu sparen, wurden die Erdmassen aus den angrenzenden Straßenbaumaßnahmen verwendet.

Die Trockenheit setzt auch der neuen Freizeitanlage zu. Eine Gartenbaufirma wurde beauftragt, die frische Rasensaat zu bewässern.

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