Auflagen von der Denkmalschutzbehörde
Erschließung über Hintertür

Münster-Wolbeck -

Die Rechnung von Architekt Jörgen Dreher ist aufgegangen. Hatte er doch in dem noch im Bau befindlichen Mehrfamilienhaus an der Hofstraße Eigentumswohnungen in einer Größenordnung angeboten, die in erster Linie Wolbecker ansprechen sollten, die sich aus ihren Einfamilienhäusern eine Rückkehr in den Ortskern wünschten. Noch vor der Fertigstellung sind alle acht Wohnungen verkauft.

Samstag, 17.08.2019, 13:00 Uhr
Anfang 2020 sollen die acht Wohnungen in dem noch im Bau befindlichen Mehrfamilienhaus an der Hofstraße bezugsfertig sein.
Anfang 2020 sollen die acht Wohnungen in dem noch im Bau befindlichen Mehrfamilienhaus an der Hofstraße bezugsfertig sein. Foto: na

Die Rechnung von Architekt Jörgen Dreher ist voll aufgegangen. Hatte er doch in dem noch im Bau befindlichen Mehrfamilienhaus an der Hofstraße Eigentumswohnungen in einer Größenordnung angeboten, die in erster Linie Wolbecker ansprechen sollten, die sich aus ihren Einfamilienhäusern eine Rückkehr in den Ortskern wünschten. Noch vor Fertigstellung sind alle acht Wohnungen verkauft.

„Die Situation ist momentan für den Verkauf von Eigentumswohnungen wirklich gut“, erklärt der Architekt, der davon ausgeht, dass die Wohnungen Anfang 2020 bezugsfertig sein werden. Sechs davon haben eine Größe von 100 Quadratmetern, die beiden Dachgeschosswohnungen mit einem herrlichen Blick über die Dächer des Wigbolds, verfügen jeweils über 50 Quadratmeter.

Die Baumaßnahme sei aufgrund ihrer Lage im engen Ortskern schon eine echte Herausforderung gewesen, der er sich aber gern gestellt hätte, sagt Dreher. So konnte die Erschließung mit dem notwendig großen Baugerät nur über die Rückseite des Hauses erfolgen, in dem Bereich des Grundstücks, in dem es an den Parkplatz der Kirchengemeinde St. Nikolaus Münster grenzt. Und Dreher ist der Kirche natürlich äußerst dankbar, dass sie ihm den Parkplatz als Zufahrtsmöglichkeit für die schweren Baufahrzeuge zur Verfügung gestellt hat.

Die Hofstraße hatte sich, wie vorauszusehen war, als zu eng, als zu schmal, erwiesen. Sie sei für Kräne einfach nicht gebaut, bringt es Dreher auf den Punkt. Und trotzdem sind beim Bauverlauf kleine Schädigungen in der Asphaltdecke aufgetreten. „Es gibt ein paar minimale Absenkungen, die von uns wieder in Ordnung gebracht werden“, betont Dreher ausdrücklich.

Die Lage des Hauses direkt mitten im Wigbold mit seinen vielen denkmalgeschützten Häusern hatte so einige Auflagen der Denkmalschutzbehörde für die Baumaßnahme mit sich gebracht, die in erster Linie dazu dienen sollen, das Bild eines historischen Ortskerns weiter zu bewahren. Was Dreher für äußerst sinnvoll halte, wie er sagt, obwohl er doch so einige, eigene Strukturen, die er entwickelt hatte, zu seinem Bedauern nicht verwirklichen konnte. So wird es auf jeden Fall ein normalformatiger, roter Klinker sein, der zur Anwendung kommt.

Dem Wunsch der Denkmalschutzbehörde nach einer einheitlich gestalten Fassade der Häuser folge er gern, sagt Dreher, der für die Freifläche auf der Rückseite des Hauses noch eine kleine Besonderheit geplant hat. Er will dort eine Obstwiese anlegen und damit durch das Pflanzen von Bäumen einen, wenn auch kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

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