Harmonische Stimmung
Viel Musik und viele Gespräche

Münster-Wolbeck -

Das Sommerfest im Flüchtlingsheim am Tönskamp erfreute sich großer Resonanz. Explizit die Nachbarn waren eingeladen worden.

Donnerstag, 29.08.2019, 08:00 Uhr
Gespräche, Musik und viel Spaß für die Kinder: Das Sommerfest im Flüchtlingsheim am Tönskamp war eine gelungene Sache.
Gespräche, Musik und viel Spaß für die Kinder: Das Sommerfest im Flüchtlingsheim am Tönskamp war eine gelungene Sache. Foto: na

Während draußen der Geruch von Bratwurst und Kaffeeduft die Luft durchzieht, Gelächter bei freudiger Begrüßung erklingt, sitzt Eva Borgert mit Mohamed Erabi bei geöffneter Tür an einem kleinen Tisch im Flüchtlingsheim am Tönskamp. Seit gut einer Stunde wird dort ein großes Sommerfest gefeiert, organisiert vom dort zuständigen Sozialarbeiter Mathias Wemer vom städtischen Sozialdienst und der Flüchtlingshilfe Süd-Ost, für die Eva Borgert ehrenamtlich tätig ist. An diesem Nachmittag leistet sie Hilfestellung beim Erstellen eines Antrages für einen Kita-Platz für Erabis Tochter und liefert damit ein gutes Beispiel für das große ehrenamtliche Engagement, das die Flüchtlingshilfe auszeichnet. Auch auf dem Sommerfest.

Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen waren zwei der Hauptziele dieses Festes. „Wir haben insbesondere die Nachbarn ausdrücklich eingeladen“, betont Wemer, der schon mit der Resonanz am frühen Nachmittag ganz zufrieden war. So freute sich die Syrerin Cora, die mittlerweile in Wolbeck eine Wohnung hat, über die Gelegenheit auf Landsfrauen zu treffen.

Für Kurt Pölling, einer der Motoren in der Flüchtlingshilfe Südost, war es natürlich Ehrensache, auf dem Fest vorbei zu schauen. „Das ist doch selbstverständlich“, meinte Pölling, der einer der ersten Ehrenamtlichen war, die schon am frühen Nachmittag eine Tasse Kaffee genossen.

Eine Motivation ganz anderer Art hatte das Ehepaar Jadwiga und Udo Gabriel veranlasst, sich auf den Weg zum Sommerfest im Flüchtlingsheim am Tönskamp zu machen. Die Musik war es in erster Linie gewesen und die gab es reichlich. Zwei Bands spielten an diesem Nachmittag im Wechsel: „Culture 2020“ und „Jeannot Akono and friends“. Für letztere interessierte sich Gabriel besonders. Dass beide viele Jahre in der Flüchtlingshilfe in Selm-Bork aktiv waren, bot ihrem Besuch dann noch einen speziellen Hintergrund.

Natürlich war es auch ein Fest für die Kinder, die zwar die Hüpfburg nicht übermäßig in Anspruch nahmen, dafür war es einfach zu heiß, die aber noch andere Möglichkeiten hatten und sei es, dass eine Freifläche ein klein wenig zum herumtollen einlud.

Für die Organisatoren stand jedenfalls schon zur Halbzeit fest, dass das Sommerfest eine gute Idee gewesen sei – die Resonanz habe es gezeigt.

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