Verein „Wasser und Freizeit“ bot statt Triathlon einen Schwimm- und Lauf-Wettbewerb an
Auch ohne Radfahren ein Erfolg

Münster-Wolbeck -

Einige junge Sportler waren schon aufgeregt, als Hauptorganisator Quentin Staudinger von „Wasser und Freizeit“ am Hallenbad Wolbeck kurz vor dem ersten Startschuss die letzten Anweisungen gab. Wie sieht die Streckenführung aus? Wo gibt es Umkleidemöglichkeiten? Was wird an Unterhaltung am Nachmittag des „1. Wolbecker Kinder- und Jugend- Swim and Run“ geboten? Staudinger selbst hat Erfahrung im Triathlon. Erstmals startete er in der 1. Bundesliga.

Montag, 02.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 10:08 Uhr
Verein „Wasser und Freizeit“ bot statt Triathlon einen Schwimm- und Lauf-Wettbewerb an: Auch ohne Radfahren ein Erfolg
Foto: Kretzschmar

Dass der Ausrichter „Wasser und Freizeit“ in diesem Jahr keinen Triathlon für Kinder und Jugendliche anbot, mag einerseits dem Trend geschuldet sein, lediglich zwei Disziplinen anzubieten, andererseits war erstmals der TV Wolbeck als Mitausrichter nicht mit im Boot. Das hatte terminliche Gründe im voll besetzten Kalender des Vereins nach den großen Ferien.

Die Jüngsten im Alter von acht bis neun Jahren sprangen als erste Gruppe in das 25-Meter-Becken, durchschwammen es zweimal, um dann nach dem Umziehen die 200-Meter-Strecke bis zum Zieleinlauf zurückzulegen. Enda Schirmeiser, die hinter Carlotta Anfang Zweite wurde, war etwas aus der Puste. „Ich fand das Laufen schlimmer“, sagte die Leistungsschwimmerin der Startgemeinschaft Schwimmen (SGS) Münster am Tag vor ihrer Teilnahme an den Stadtmeisterschaften.

Je nach Talent und sportlicher Ausrichtung fiel eine der beiden Disziplinen schwerer. So haderte der zweitplatzierte Noah Quat-mann, der eine Distanz von 1,2 Kilometer auf der Tartanbahn absolvieren musste, etwas mit dem Schwimmen. „Ich musste mir auf der langen Bahn die Kraft einteilen“, sagte der für den Verein Münster Marathon startende Elfjährige. Die Kraft hatte er sich für seinen schnellen Endspurt beim Laufen gut aufgespart.

Als Belohnung gab es für alle Teilnehmer ein blaues Finisher-Shirt und Verpflegung am Zielort. Kurzweil wurde auch für die Geschwisterkinder geboten, für die Spiele, eine Hüpfburg und Malbücher bereit gehalten wurden. Für die künftigen Triathleten stellten der Ausrichter von „Swim and Run“ Rennräder zur Verfügung, mit denen die Kids auf der Laufbahn des Sportplatzes fahren durften.

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