Jugendliche fahren angeblich zu schnell über Gehwege
Kritik an Pumptrack-Bahn

Münster-Wolbeck -

Die Pumptrack-Bahn im Baugebiet Wolbeck-Nord ist noch nicht einmal offiziell eröffnet, das gibt es schon erste Beschwerden von Anliegern: Kinder und Jugendliche würden im Umkreis der Bahn mit zu viel Schwung über benachbarte Rad- und Gehwege „pesen“, heißt es in Mitteilungen an Bezirksbürgermeister Rolf Schönlau. Vorgeschlagen wird, das eigentliche Areal einzuzäunen oder Streetworker in den Bereich zu entsenden.

Mittwoch, 04.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 18:48 Uhr
Die Pumptrack-Bahn ist für Kinder und Jugendliche, die diese mit Rädern, Rollern, Inlinern und anderen Geräten nutzen können.
Die Pumptrack-Bahn ist für Kinder und Jugendliche, die diese mit Rädern, Rollern, Inlinern und anderen Geräten nutzen können. Foto: isa

Gregor Determann vom Amt für Grünflächen und Umwelt kann die Kritik nachvollziehen, weist aber im Gespräch mit unserer Zeitung darauf hin, dass die Anlage noch ergänzt wird: Geplant seien etwa einige Anpflanzungen und Fahrradständer, erklärte er. Diese würden demnächst den Schwung an verschiedenen Stellen bremsen.

Auch zu dem von der Bezirksvertretung (BV) kritisierten Prozedere in Bezug auf die Eröffnung der Sportanlage, die am 20. September um 10 Uhr stattfinden soll, nahm Determann Stellung. Selbstverständlich sei die Einladung an den Bezirksbürgermeister und die Mitglieder der Bezirksvertretung Südost von vornherein geplant gewesen. Wegen des Umzugs des Grünflächenamtes und der Sommerferien sei die Einladung aber erst bei der BV-Sitzung am 3. September offiziell ausgesprochen worden.

Vorgeschlagen worden war der Termin vom Büro des Oberbürgermeisters, der die Eröffnung selbst vornehmen wird. Bereits im Vorfeld war der Termin in der Öffentlichkeit bekannt geworden, was für Unmut bei den Bezirksvertretern gesorgt hatte.

Dass der Termin mit einer großen Veranstaltung des Bündnissen „Fridays For Future“ kollidiert, sieht Determann nicht als Problem an. „Diese Veranstaltung liegt außerhalb unserer Gewalt“, erklärt er hierzu.

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