Vereine und Politik sammeln Verbesserungsvorschläge für die Entwicklung des Wigbold
Spaziergang für Wolbecks Zukunft

Münster-Wolbeck -

Ein erster Akt der Aktion „Zukunft in Wolbeck – ein Spaziergang“ vollzog sich am Samstagnachmittag: etwa zwei Dutzend Vertreter von Vereinen und Politik steuerten vier Stationen in Wolbeck an, hörten Kurzvorträge zu Situation und Anregungen und bilanzierten schließlich im Achatius-Haus.

Sonntag, 29.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 16:22 Uhr
Bekannte und weniger bekannte Ecken Wolbecks nahmen die Kurzvorträge in ihrem Entwicklungspotenzial in den Blick: Hier im Bild Gordon Brandenfels (r.) nahe der kleinen Angelbrücke.
Bekannte und weniger bekannte Ecken Wolbecks nahmen die Kurzvorträge in ihrem Entwicklungspotenzial in den Blick: Hier im Bild Gordon Brandenfels (r.) nahe der kleinen Angelbrücke. Foto: anh

Mit dabei am Drostenhof, auf dem Parkplatz an der Haltestelle Sültemeyer, an der kleinen Angelbrücke und auf dem Weg hinter dem Achatius-Haus waren Oberbürgermeister Markus Lewe , Bezirksbürgermeister Rolf Schönlau, Bernadette Spinnen als Chefin von Münster Marketing und Stadtteilplanerin Frauke Popken.

Das Netz von Wegen war ein wiederholtes Thema in den Kurzvorträgen von Alfons Gernholt, Heike Schapmann , Gordon Brandenfels und Patrick Heitbreder für die Kita St. Nikolaus – dessen Plädoyer für mehr Betätigungsmöglichkeiten sich Markus Jörissen vom Achatius-Haus generationenübergreifend knapp anschloss: „Wir unterstützen das“. Wasser als verbindendes Element neu zu entdecken und zur Geltung zu bringen, dafür warb Alfons Gernholt mit Blick auf den Teil im Park des Drostenhofes ebenso wie Brandenfels an der Angel, die in der Flora „vergraben“ sei.

Schapmann warb für den Gewerbeverein: „Wir brauchen einen zeitgemäß gestalteten Ortskern“. Und für ein Fahrradnetz mit „gut gekennzeichneten Wegen“, um verschiedene Bereiche Wolbecks besser zu verbinden.

Bei der Aktion sind alle Wolbecker zum Mitmachen aufgerufen. Am Achatius-Haus liegen Zettel im Postkartenformat aus, auf denen man Anregungen notieren kann, um sie dann in eine der hölzernen Ziegen zu versenken, die eigens einen Briefschlitz hat. Zwei Fragen wirft der Zettel auf: „Was macht Ihnen Bock auf Wolbeck?“ und „Was muss getan werden, damit sie noch mehr Bock auf Wolbeck haben?“

Am Samstag schienen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eher jene zu sein, die in Vereinen oder Parteien organisiert sind. Die Vertreter der Stadt lobten, dass die Initiative zu dieser Aktion von den Vereinen kam. Beteiligt waren das Bürgerforum Wolbeck, der Heimatverein Wolbeck, der Gewerbeverein Wolbeck, der Gartenbauverein Wolbeck, die Kindertageseinrichtung St. Nikolaus, die Alexianer Haus Heidhorn sowie die Firma Brandenfels.

Die Auswertung der Karten aus der „Ziege“ wird bei der „Wolbecker Lichternacht“ präsentiert, die am 23. November stattfindet.

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