Sakrale Wandkunst als Thema beim Kulturkreis
Faszination Höhlenmalerei

MÜNSTER-WOLBECK -

Im „Treff am Turm“ an der St.-Nikolaus-Kirche referiert Helga Wienhausen vom Kulturforum Arte am Donnerstag (24. Oktober) um 15.30 Uhr zum Thema „Das Lied der Schwanenknochenflöte“. Es geht auch um die „Faszination Höhlenmalerei“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Kulturkreises statt.

Montag, 21.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 21.10.2019, 19:30 Uhr
Diese Höhlenmalerei stammt aus Altamira, Alt-Magdalénien, und ist um 18 000 vor Christus entstanden.
Diese Höhlenmalerei stammt aus Altamira, Alt-Magdalénien, und ist um 18 000 vor Christus entstanden. Foto: Ralf Schwan

„Prähistoriker sind heute der Meinung, dass die Höhlenmalerei sakrale Wandkunst war. Die Bilderhöhlen waren Heiligtümer, in denen die Menschen religiöse Vorstellungen von überirdischen Kräften ausbildeten“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Die Schwanenknochenflöte, die in der Geißenklösterle-Höhle bei Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb gefunden wurde, habe ein Alter von 32 000 bis 36 800 Jahren, heißt es weiter. Diese Flöte sei Zeugnis eines vergangenen kulturellen Lebens und gehöre zu den ältesten Musikinstrumenten weltweit. Sie könnte in der Höhle zu kultischen Zwecken benutzt worden sein. Flöte und Malerei werden im Vortrag erläutert.

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