Leiterin der Bezirksverwaltung lobt aktive Bürgerschaft
Letzter Arbeitstag für Karin Groh

Münster-Wolbeck -

„Ich wollte keine offizielle Verabschiedung, nur eine in ganz kleiner Form“, sagte Karin Groh, die am Freitag ihren letzten Arbeitstag als Leiterin der Bezirksverwaltung Münster-Südost hatte. Eingeladen hatte sie schon zu diesem Tag, die Kollegen von der Verwaltung und, für sie ganz besonders wichtig, wie sie sagt, die Vereine.

Samstag, 26.10.2019, 05:00 Uhr
Karin Groh schloss die Tür am Freitag die Tür der Bezirksverwaltung ein letztes Mal hinter sich. Zuvor gab es noch so einige Besuche von Vereinen und Kollegen. So überreichte Dr. Dieter Barth vom Bürgerforum Karin Groh einen Blumenstrauß zum Abschied.
Karin Groh schloss die Tür am Freitag die Tür der Bezirksverwaltung ein letztes Mal hinter sich. Zuvor gab es noch so einige Besuche von Vereinen und Kollegen. So überreichte Dr. Dieter Barth vom Bürgerforum Karin Groh einen Blumenstrauß zum Abschied. Foto: na

„Ich wollte keine offizielle Verabschiedung, nur eine in ganz kleiner Form“, sagte Karin Groh , die am Freitag ihren letzten Arbeitstag als Leiterin der Bezirksverwaltung Münster-Südost hatte. Eingeladen hatte sie schon zu diesem Tag, die Kollegen von der Verwaltung und, für sie ganz besonders wichtig, wie sie sagt, die Vereine. Denn von der Politik werde sie am 12. November auf der Sitzung der Bezirksvertretung Münster-Südost noch verabschiedet.

So gaben sich am Freitag in ihrem Büro Vertreter von der Stadtverwaltung und von Wolbecks Vereinen die Klinke in die Hand. Besonders freute die scheidende Amtsleiterin das Kommen ihres Chefs Jürgen Kupferschmidt, Leiter des Amtes für Bürger- und Ratsservice. „Man muss ja immer bedenken, dass heute ein normaler Arbeitstag ist und erst einmal für die Berufstätigen die Zeit da sein muss, um zu kommen“, sagt sie.

Den Auftakt des Besucherreigens machte Dr. Dieter Barth vom Bürgerforum. Und es gab von ihm nicht nur einen Blumenstrauß für Karin Groh, sondern auch viele Worte des Dankes für die gute Zusammenarbeit, für die Unterstützung, die man erfahren habe. „Sie waren immer eine gute Ansprechpartnerin für uns, haben für eine Brücke zwischen Politik und Bürgern gesorgt“, unterstrich Barth noch einmal deutlich die Bedeutung ihrer Arbeit für die Vereine, beispielsweise für den Gewerbeverein oder die ZiBoMo bei der Unterstützung der Großveranstaltungen.

„Ich habe das alles sehr gern getan“, betonte Groh. „Und zwar, weil es hier eine sehr aktive Bürgerschaft gibt.“ Und sie denkt dabei nicht zuletzt an das große Engagement der Wolbecker Bürger, als es galt, den großen Flüchtlingsstrom zu bewältigen. „Die Initiativen, die hier gezeigt worden sind, waren schon beeindruckend“, sagt sie.

Und nicht zuletzt daraus resultierte auch ihr großer Wunsch, die Einweihung des neuen Kreisverkehrs an der Hiltruper Straße als „Bürgerfest für alle“, so Groh, zu gestalten. „Es sollte auch insbesondere für diejenigen gedacht sein, die über zwei Jahre an dieser Großbaustelle gelitten haben“, ergänzt sie einen weiteren wichtigen Beweggrund für das Fest am 8. Oktober, das die letzte große „Aktion“ in ihrer Amtszeit gewesen ist.

Und trotz des pünktlich zum Einweihungszeitpunkt einsetzenden Regengusses wird ihr dieses Fest in guter Erinnerung bleiben. „Die Stimmung war trotzdem prima“, sagt sie und weiß damit noch einen weiteren Grund, warum ihr die Wolbecker Bürger in guter Erinnerung bleiben werden, denn da ist sie sicher.

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