Asphaltwege auf dem städtischen Friedhof an der Eschstraße wurden saniert
Schlaglöcher sind endlich passé

MÜNSTER-Wolbeck -

Beschwerden hatte es in der Vergangenheit eine ganze Menge gegeben: „Ältere Menschen mit Rollatoren, aber auch Rollstuhlfahrer beklagten sich immer wieder über den schlechten Zustand der Wege auf dem Friedhof an der Eschstraße“, erinnert sich Felix Erhart. Als Fachstellenleiter für das Friedhofswesen beim Amt für Grünflächen weiß er, wovon er spricht. Doch seit Kurzem gehören die Missstände endlich der Vergangenheit an. Im größeren Umfang wurden die Wege saniert, der Belag wurde zum größten Teil erneuert.

Dienstag, 05.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 17:28 Uhr
Felix Erhart vom Amt für Grünflächen freut sich, dass die Wege auf dem Friedhof Eschstraße eine neue Deckschicht erhielten.
Felix Erhart vom Amt für Grünflächen freut sich, dass die Wege auf dem Friedhof Eschstraße eine neue Deckschicht erhielten. Foto: isa

Zum Hintergrund: Im Sommer war wirklich „Ende der Fahnenstange“: Der Asphalt auf den Wegen war brüchig und teilweise abgetragen, an einigen Stellen war nur noch der Unterbau übrig. Buckel und Schlaglöcher machten auch dem Sargwagen zunehmend zu schaffen. „Es ruckelte unter den Rädern“, blickt Felix Erhart zurück. Bei Beerdigungen war ein pietätvoller Transport der Verstorbenen teilweise kaum noch möglich. Auch von Seiten einiger Bezirksvertreter hatte es Kritik gehagelt.

So blieb keine Wahl: Fast die gesamte „Asphaltschleife“, und der Haupt-Querweg des städtischen Friedhofs erhielten auf etwa 800 Quadratmetern eine neue Deckschicht. Gut 12 000 Euro kostete die Maßnahme, die größtenteils von einer Straßenbaufirma erledigt wurde.

„Unsere städtischen Angesellten haben lediglich vor- und nachbereitende Tätigkeiten vorgenommen sowie begleitende Arbeiten ausgeführt“, so Felix Erhart. Dazu gehörte auch, einige Randbereiche zu entsiegeln. So wurden Asphaltreste und Platten neben dem der Kapelle am nächsten gelegenen Kreuzungsbereich herausgenommen und der Boden aufgelockert.

„Wo es möglich ist, versuchen wir der Versiegelung entgegen zu treten“, so der Fachstellenleiter. Neuer Asphalt komme nur für die Hauptwege in Frage, die auch jetzt schon eine Asphaltdecke aufwiesen. Andernorts würden später einmal notwendige Sanierungen in Form von wassergebundenen Wegen oder Pflasterungen realisiert.

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