Übergabe der Spende vom Sponsorenlauf der Realschule an den ÖWK
Gelaufen für eine neue Schule

Münster-Wolbeck -

„Ich bin überwältigt. Mit einer solchen Summe haben wir nie gerechnet“, sagt Christoph Roer, Vorsitzender des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises (ÖWK) St. Nikolaus, als er die Summe von 7250 Euro auf dem großen Scheck erblickte, der ihm und seiner Vereinskollegin Astrid Rutenberg überreicht werden soll. Den haben die drei Realschüler Henning Fennenkötter, Leo Hertiger und Mattea Esser gerade vor ihren Augen enthüllt.

Freitag, 22.11.2019, 22:00 Uhr
Henning Fennenkötter, Mattea Esser und Leo Hertiger (v.l.) haben sich gemeinsam mit ihren 400 Mitschüler mächtig ins Zeug gelegt. Am Freitagmittag erfolgte im Foyer der Realschule die symbolische Übergabe der stolzen Spende von 7250 Euro an den ÖWK.
Henning Fennenkötter, Mattea Esser und Leo Hertiger (v.l.) haben sich gemeinsam mit ihren 400 Mitschüler mächtig ins Zeug gelegt. Am Freitagmittag erfolgte im Foyer der Realschule die symbolische Übergabe der stolzen Spende von 7250 Euro an den ÖWK. Foto: na

Die Drei gehören zu den rund 400 Realschülern, die am 13. September in einem fulminanten Sponsorenlauf der Realschule diese Summe erlaufen hatten. Dabei hatte sich jeder Schüler im Vorfeld um Sponsoren bemüht, zumeist waren es die Eltern oder Verwandte. Und dann rannten die 400 Schüler Runde um Runde, was das Zeug hielt, denn jeder Kilometer brachte Geld, Geld für ein neues, weiteres Schulbauprojekt des ÖWK in Nepal.

Über die Planungen hatten Astrid Rutenberg und Roer die Schüler im Vorfeld informiert und sie damit, da ist sich Schulleiterin Christa Stuckenberg sicher, sehr motiviert. „Die Schüler wussten wofür sie Laufen.“ „Und sie hatten nicht zuletzt deshalb viel Spaß dabei“, ergänzt Kerstin Zhorzel, Fachschaftsvorsitzende Sport, die für die Organisation des Sponsorenlaufes maßgeblich verantwortlich zeichnete.

Man kann Roers große Freude über diese immense Spende nachvollziehen. Denn: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMS), das seit 1997 bereits die Projekte des ÖWK fördert, werde, da ist sich Roer relativ sicher, gemäß seiner Förderungsstatuten die Spendensumme vervierfachen – macht exakt 29 000 Euro. „Davon kann man schon fast eine neue Schule bauen“, sagt Roer. Die Schulen dort seien nicht so groß wie hier. Sie hätten einen Einzugsradius von zehn Kilometern. „Viele der Kinder gehen zu Fuß“, so der ÖWK-Vorsitzende. Vor kurzem waren er und Astrid Runtenberg nach Nepal gereist und haben feststellen müssen, dass viele Schulen nach dem großen Erdbeben 2015 noch nicht wieder aufgebaut seien.

Für das neue Schulprojekt hat er sich ein besonderes Ziel gesteckt: „Die Umwelterziehung soll im Unterricht fest verankert sein.“

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