Am Sonntag (8. Dezember) rund um das Achatius-Haus
Nikolausmarkt: Von Wolbeckern für Wolbecker

Münster-Wolbeck -

Klein, aber fein: Am Sonntag (8. Dezember) findet zum zweiten Mal der stimmungsvolle Nikolausmarkt im und am Achatius-Haus statt. „Jetzt steht auch das komplette Programm“, freut sich Thomas Deipenbrock vom Organisationsteam.

Donnerstag, 05.12.2019, 07:00 Uhr
Thomas Deipenbrock vom Organisationsteam (r.) freut sich schon auf den Nikolausmarkt am Sonntag (8. Dezember), bei dem viele adventliche Dekorationen zu haben sind. Bernhard Sandbothe (2.v.r.) leitet das Achatius-Haus, in dem der Markt stattfindet – unten zwei Aufnahmen von der Premiere im vergangenen Jahr.
Thomas Deipenbrock vom Organisationsteam (r.) freut sich schon auf den Nikolausmarkt am Sonntag (8. Dezember), bei dem viele adventliche Dekorationen zu haben sind. Bernhard Sandbothe (2.v.r.) leitet das Achatius-Haus, in dem der Markt stattfindet – unten zwei Aufnahmen von der Premiere im vergangenen Jahr. Foto: isa /anh

Das Besondere: Der Nikolausmarkt ist ein Fest von Wolbeckern für Wolbecker. Es wird auf rein ehrenamtlicher Basis von örtlichen Vereinen und Institutionen veranstaltet.

„Vor allem möchten wir, dass die Besucher ins Gespräch miteinander kommen“, erklärt Deipenbrock . Daher seien besonders Neubürger eingeladen. Nach dem gelungenen Auftakt im Vorjahr wird es auch diesmal zahlreiche vorweihnachtliche Angebote geben.

Da der Nikolausmarkt gleichzeitig das Patronatsfest der Wolbecker Pfarrkirche ist, beginnt der Tag um 11.30 Uhr mit einem Familienmesse in der St. Nikolaus-Kirche. Wie berichtet, wird im Rahmen des Gottesdienstes die „Missa Sancti Nicolai“ für Chor und Orgel uraufgeführt.

Um 12.30 Uhr ist dann der Startschuss für das Marktgeschehen. Im und am Haus präsentieren sich örtliche Vereine, etwa die Pfadfinder, die Karnevalsgesellschaft ZiBoMo , der Ökumenische Eine-Welt-Kreis (ÖWK), der TV Wolbeck und der VfL Wolbeck. Die Freiwillige Feuerwehr brutzelt Reibeplätzchen in einer überdimensionalen Bratpfanne. Die kfd St. Nikolaus kocht einen großen Topf Suppe, die im vergangenen Jahr heiß begehrt war.

„Überhaupt bleiben kulinarisch keine Wünsche offen“, freut sich Deipenbrock. Alkoholfreier Apfelpunsch sei ebenso im Angebot wie Glühwein, auch die Klassiker Pommes und Bratwurst seien zu haben. Schüler und Schülerinnen der Realschule Wolbeck stehen hinter der Popcornmaschine. Ihr zweites Vorhaben sind Sockenpakete, die sie nach den Wünschen der Besucher zusammenstellen.

Drinnen im Haus ist wieder das Kuchenbuffet des Achatius-Hauses aufgebaut. Einzelne kleine Stände bieten zudem Leckereien wie selbst gemachte Marmeladen, aber auch Näharbeiten, Holzsterne, Fichtengestecke und vielerlei Dekogegenstände zum Kauf an.

Ein Schwerpunkt des Nikolausmarkts liegt auf der musikalischen Gestaltung. So laden die Organisatoren alle Besucher und Besucherinnen um 14 Uhr und um 16 Uhr zum gemeinsamen Singen unter der Leitung der Musikpädagogin Marlies Marchant ein. Auf dem Programm stehen internationale Adventslieder. Der Kirchenchor St. Nikolaus sowie einige Instrumentalisten werden zur Unterstützung erwartet. Neu ist ein Programm speziell für Kinder: Die Sportjugend im TV Wolbeck bietet ein Weihnachtsbasteln im Achatius-Haus an.

„Der Erlös des Nikolausmarktes wird wieder gespendet“, erklärt Deipenbrock. Diesmal geht er je zu einem Drittel an die örtlichen Pfadfinder, die Caritas Wolbeck und den Förderverein des Achatius-Hauses.

Bei Einbruch der Dunkelheit werden Feuerstellen den Vorplatz in stimmungsvolles Licht tauchen, die Achatius-Nikolai-Bruderschaft hat einen Weihnachtsbaum organisiert. Für dessen Beleuchtung sorgen örtliche Firmen. „Überhaupt sind wir den Gewerbetreibenden vor Ort zu Dank verpflichtet, die uns in vielfacher Weise unter die Arme greifen“, betont Thomas Deipenbrock. Außerdem freue man sich sehr, dass man wieder die Räumlichkeiten des Achatius-Hauses nutzen dürfe.

Natürlich darf auch diesmal der Auftritt des Nikolauses nicht fehlen, der sich für etwa 17.30 Uhr angekündigt hat. Er wird leckere Hefe-Vögelchen an die Kinder verteilen. Und vielleicht wird er auch diesmal wieder dem amtierenden Hippenmajor ähnlich sehen. . . 

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