Suche nach verborgenen Schätzen
Archäologen graben auf Gelände der geplanten JVA nach Bodendenkmälern

Münster-Wolbeck -

Der Herr mit dem Hund an der Leine ist verwundert. Gespannt beobachtet er den Bagger, der bei winterlichem Nieselregen auf einer Ackerfläche östlich der Telgter Straße unentwegt flache Gräben aushebt: „Beginnen hier die Arbeiten für den geplanten Gefängnis-Neubau?“, fragt sich der Spaziergänger. Nein, soweit ist es noch nicht. Es geht nur um eine „Prospektion“ – sprich um die Erkundung (möglicher) archäologischer Stätten im Boden. Von Iris Sauer-Waltermann
Mittwoch, 11.12.2019, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.12.2019, 20:00 Uhr
Das Luftbild zeigt das frisch geackerte Gelände (vier Quadranten im oberen Bereich), auf dem die neuen JVA entstehen soll, noch vor Beginn der Grabungsarbeiten.
Das Luftbild zeigt das frisch geackerte Gelände (vier Quadranten im oberen Bereich), auf dem die neuen JVA entstehen soll, noch vor Beginn der Grabungsarbeiten. Foto: : isa
Diese Voruntersuchung wurde vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes NRW in Auftrag gegeben. Durchgeführt wird sie von der Stadt Münster in Kooperation mit der Landschaftsverbands-Archäologie.
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