Dr. Michael Jung beim Neujahrsempfang der SPD Wolbeck
„Münster platzt aus allen Nähten“

Münster-Wolbeck -

Zu den Themen Wohnen, Verkehr, Klima und Bildung äußerte sich SPD-Oberbürgermeister-Kandidat Dr. Michael Jung beim Neujahrsempfang der Wolbecker SPD im Achatius-Haus.

Sonntag, 12.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 14:18 Uhr
Rainer Wagner (v.l.) aus dem Vorstand der SPD Wolbeck mit der Ratskandidatin Sandra Beer und den BV-Kandidaten Martin Seibüchler und Tamara Bormann.
Rainer Wagner (v.l.) aus dem Vorstand der SPD Wolbeck mit der Ratskandidatin Sandra Beer und den BV-Kandidaten Martin Seibüchler und Tamara Bormann. Foto: hk

Die Stadt Münster platze förmlich aus allen Nähten, so Jung . Immer mehr Menschen zögen in die umliegenden Dörfer, weil der Wohnraum nicht mehr bezahlbar sei. Man müsse sich Sorgen um den Wirtschaftsstandort Münster machen. Zur Zeit seien 12 000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, aber nur 9000 Wohnungen. Jung forderte vermehrt mit kommunalen Wohnungsgesellschaften zu bauen und einen neuen Stadtteil mit vorhandener Infrastruktur zu planen.

Mit der Wohnungsnot einher gehe das Pendlerproblem. Jung sprach sich eindeutig für die Aktivierung der WLE mit klimafreundlichem Antrieb aus. Gleichzeitig plädierte er für eine verkehrsberuhigte Innenstadt sowie der Ortskerne. Deswegen sei für Wolbeck eine Neuplanung der Eschstraßenregelung notwendig.

Für den Umstieg vom Auto in den öffentlichen Nahverkehr müssten attraktive preisgünstige Angebote bereit gestellt werden. Zudem sollte jede größere Achse, die in die Innenstadt führe, beidseitig mit Fahrradwegen ausgestattet werden.

Für die Erweiterung des Wolbecker Schulzentrums würden im Sommer entsprechende Planungen vorliegen. Statt kostenintensive Container zu bauen, sollte nach langfristigen Lösungen gesucht werden.

Eine eher seltene Ehrung nahmen die Vorsitzenden der SPD Wolbeck, Tamara Bormann und Rainer Wagner vor. Für seine 65-jährige Mitgliedschaft konnten sie Bernd Obst Ehrennadel und Urkunde überreichen.

Als Ratskandidatin stelle sich die Wirtschaftspsychologin Sandra Beer vor. Die 50-jährige Mutter von zwei Kindern wohnt in Angelmodde-Dorf und engagiert sich seit 30 Jahren in der SPD.

Für die Bezirksvertretung Südost bewarben sich Tamara Bormann und Martin Seibüchler. Während die 41-jährige Mutter und Tagesmutter nach sechs Jahren in der Bezirksvertretung erneut kandidiert, wird sich der Diplomingenieur und Schriftführer im Vorstand der SPD-Wolbeck, Martin Seibüchler, für das Verkehrswesen stark machen.

Ihren Dank sprachen Tamara Bormann und Rainer Wagner der Trommelgruppe der Musikschule Wolbeck unter der Leitung von Ben Bönniger für die musikalischen Begleitung des Neu-jahrsempfang aus.

Zum Thema

Am 2. März wird veranstaltet die SPD ihre Dikussionsrunde „Wolbeck fragt…“ im Achatius-Haus. Das Thema wird dann „Die Pflege – schaffen wir das?“ sein.

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