Weiberfastnacht mit der kfd St. Nikolaus
Partylaune nach dem ersten Takt

Münster-Wolbeck -

In der Gaststätte Sültemeyer feierte die Kfd St. Nikolaus fröhlich Weiberfastnacht. Singen und Tanzen gehörte unbedingt dazu.

Donnerstag, 20.02.2020, 18:16 Uhr aktualisiert: 21.02.2020, 16:46 Uhr
In der Gaststätte Sültemeyer feierte die Kfd St. Nikolaus fröhlich Weiberfastnacht. Singen und Tanzen gehörte unbedingt dazu.
In der Gaststätte Sültemeyer feierte die Kfd St. Nikolaus fröhlich Weiberfastnacht. Singen und Tanzen gehörte unbedingt dazu. Foto: mlü

Zum Glück ist es mit dem gläsernen Bürger dann doch noch nicht so weit. Bevor der Geldautomat die Scheine ausspuckt, verlangt die vorlaute Maschine zu wissen, warum die Kundin denn schon wieder Geld für neue Klamotten ausgeben möchte. Am Ende der Diskussion muss sich die Bittstellerin fast nackt vor dem Automaten ausziehen – und das Weiberfastnacht-Publikum in der Gaststätte Sültemeyer kriegt sich vor Lachen nicht mehr ein.

Für ihren Sketch haben Christa Osthues und Gertrud Kuhlenkötter extra einen Bankautomaten aus Holzlatten, Plexiglas und schwarzem Tuch gezimmert. Das Publikum hat sich allerdings auch ganz schön ins Zeug geworfen: Alle anwesenden Frauen war mindestens mit einem bunten Hut oder einen schmückenden Girlande gekommen. Gute Laune hatten sie ebenfalls mitgebracht: Der mittlerweile über 15 Jahre treu ergebene DJ Paul brauchte jeweils nur wenige Takte Tanzmusik anspielen, dann war die mit blau-gelben Luftballons geschmückte Tanzfläche auch schon rappelvoll. Partylaune schon am frühen Nachmittag.

Apropos rappelvoll: So richtig eng wurde es dann mit dem Auftritt der Kfd-Tanzgruppe Hupfdohlen. Anschließend kam dann auch noch der Hippenmajors samt großem Gefolge vorbei – der Höhepunkt der Veranstaltung. „Bei der Generalprobe gestern hatten wir noch Sorge, dass nicht genügend Frauen kommen“, erzählt Elisabeth „Elli“ Brod­recht aus dem Organisationsteam der Kfd St. Nikolaus. Klar geht immer mehr, aber an diesem Nachmittag waren die Sorgen mit rund 70 Gästen unbegründet. Wäre sonst auch schade gewesen: „Wir proben meistens ab Oktober und dann in der heißen Phase sehr oft“, erzählt die ehemalige Hippenmajorin. Am Ende sei man dann auch froh, dass die Proben endlich vorbei sind und die echte Aufführung losgeht. „Wir proben ja parallel zu den Sketchen auch noch für die Hupfdohlen.“

Beim nächsten Sketch mit Edith Wortmann und Kläre Becker fährt dann als Requisite sogar ein ebenfalls selbst gebautes Auto vor. Der Trick: Die Requisite hat ein Versteck, das groß genug ist, damit sich jemand als die Stimme des Navigationsgerätes ausgeben kann. Und natürlich ist es nicht irgendein Navigationsgerät, sondern eines, dass mit Vorliebe Gerüchte verbreitet und Geheimnisse ausplaudert.

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