30 Jahre Eine-Welt-Arbeit des ÖWK und Weltfrauentag
Das nächste Projekt deutet sich an

Münster-Hiltrup -

Zum 30. Jubiläum waren viele Helfer des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises St. Nikolaus gekommen. Für einen schwungvollen Auftritt sorgte ein Chor aus Nigeria.

Sonntag, 08.03.2020, 18:02 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 18:00 Uhr
Der afrikanische Chor aus der Diözese Umuahia in Nigeria gestaltete den Auszug aus der St.-Nikolaus-Kirche tanzend mit und setzte dies tanzend und singend bis hinüber zum Pfarrheim fort
Der afrikanische Chor aus der Diözese Umuahia in Nigeria gestaltete den Auszug aus der St.-Nikolaus-Kirche tanzend mit und setzte dies tanzend und singend bis hinüber zum Pfarrheim fort Foto: Hasenkamp

Zum 30. Jubiläum waren viele Helfer des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises St. Nikolaus aus Vergangenheit und Gegenwart zum Festgottesdienst gekommen.

Aber auch Gäste der afrikanischen Gemeinde aus Münster, die einen Chor stellten – und der brachte richtig Schwung in den Gottesdienst in St. Nikolaus. Zudem gestaltete der Chor den Auszug tanzend mit und setzte dies tanzend und singend bis hinüber zum Pfarrheim fort.

Beim Friedensgruß wandelte sich die Sorge um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus in ein für viele sicherlich besonderes, positives Erlebnis. Pfarrer Thomas Schmitz hatte eingeladen, den Menschen vor, neben und hinter sich statt eines Händedrucks ein Lächeln zu schenken – und dass das geschah mit besonderer Strahlkraft, wie viele Gesichter zeigten.

Hervorgegangen war der ÖWK aus einer Aktion „einiger engagierter Mitglieder der Wolbecker Familienkreise“, daran erinnerte Christoph Roer , der derzeitige Vorsitzende, die den Aktionskreis „Eine Welt“ gründeten, als Sachausschuss für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung von Gottes Schöpfung in St. Nikolaus“. Eine Partnerschaft mit Gesicht sollte es werden, mit der Diözese Umuahia in Nigeria, wo Igbos leben. Die singenden Gäste des Jubiläums seien übrigens Igbos, erläuterte Roer. Die Projekte des ÖWK erstrecken sich inzwischen auch nach Lateinamerika. Den Kontakt zur afrikanischen Gemeinde hatten die Schwestern der Ordensgemeinschaft von Gottes Ebenbild hergestellt.

Die Ordensgemeinschaft leitet Schwester Vivian Ozoromba. Die Gemeinschaft, 2010 in Nigeria gegründet, ist seit 2019 auch in Wolbeck vertreten und widmet sich der Aufgabe, junge Afrikaner in eine Ausbildung zu bringen.

Roer stellte unter Beifall eine Zusammenarbeit zugunsten von deren Schule in Aussicht, die „aus allen Nähten platze“. Die Gäste stießen an auf 30 Jahre Eine-Welt-Arbeit und den Frauentag.

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