„Jugend forscht“ am Gymnasium Wolbeck
Brennstoffzellen für Roboter

Münster-Wolbeck -

Erneut haben Schüler des Gymnasiums Wolbeck mit Erfolg geforscht und am Regionalwettbewerb des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend forscht“ teilgenommen. Jetzt stellten sie ihre Projekte vor.

Sonntag, 08.03.2020, 18:07 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 18:00 Uhr
„Robert“ mit Brennstoffzelle und Methan-Kurven vor den Forschern Alexandra Rademacher, Justin Dreyer, Adriela Furdui, Ben Bockhoff, Alexander Rückl, Julian Hennenberg, Mats Perzyna und Lukas Meiritz sowie Edith Verweyen-Hackmann und den Lehrern Julia Aldehoff, Stefan Mertens, Timo Hergemöller und Annette Kienert.
„Robert“ mit Brennstoffzelle und Methan-Kurven vor den Forschern Alexandra Rademacher, Justin Dreyer, Adriela Furdui, Ben Bockhoff, Alexander Rückl, Julian Hennenberg, Mats Perzyna und Lukas Meiritz sowie Edith Verweyen-Hackmann und den Lehrern Julia Aldehoff, Stefan Mertens, Timo Hergemöller und Annette Kienert. Foto: anh

Mit Kaffeesatz gegen Treibhausgas Methan? Münster-Wolbeck. Wieder haben Schüler des Gymnasiums Wolbeck mit Erfolg geforscht und am Regionalwettbewerb des bundesweiten Wettbewerbs „ Jugend forscht “ teilgenommen.

Während in der Bibliothek des Gymnasiums die Direktorin den Forschern und den betreuenden Lehrern gratuliert und dankt, interessiert sich Roboter Robert für eine Brennstoffzelle und Kaffeesatz. Am Roboter als Haustier hatten Alexandra Rademacher und Justin Dreyer aus Jahrgangsstufe 6 geforscht und den 3. Preis Mathematik/Informatik der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung gewonnen.

„Robert“ kann nicht nur tanzen, sondern auch bei Annäherung knurren. An der Brennstoffzelle dürfte ihn deren Perspektive in der Energieversorgung unter anderem für Roboter interessieren.

Ben Bockhoff aus der Q2 hatte sich der Frage nach einer geeigneten Stromspeicherung gewidmet, sich dann für Wasserstoff, Elektrolyse- und Brennstoffzellen interessiert. Kleine Zellen gab es am Gymnasium; für viele weitere Fragen und konkrete Daten kontaktierte er Unternehmen weltweit, auch den deutschen Marktführer. Dort hat man einen besonders hohen Wirkungsgrad erreicht. Solche Zellen haben eine höhere Speicherdichte als Batterien.

Warum klingen Töne gleicher Frequenz bei verschiedenen Instrumenten unterschiedlich. Das hat die Sechstklässlerin Adriela Furdui untersucht. Wie viel Eisen enthält ein Lebensmittel? Dem spürten Alexander Rückl und Julian Hennenberg aus der Q1 mit einem LC-Schwingkreis nach. Der funktionierte auch, stellten sie fest, nur war der Eisengehalt in den untersuchten Lebensmitteln zu gering, auch bei Chips. Lässt sich das Klimagas Methan in Filtern auffangen, die Kaffeepulver enthalten? Das geht, stellten Mats Pierzyna und Lukas Meiritz aus Jahrgangsstufe 9 fest.

Ein englischsprachiger Aufsatz hatte sie dazu gebracht, die Frage zu verfolgen. Ein Gas-Chromatograph hielt die Adsorptionserfolge des verätzten Pulvers in Kurven fest. Mit Kohle gehe es auch – das sei aber teuer, während gebrauchtes Kaffeepulver ein Abfallprodukt sei.

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