Christa Stuckenberg geht nach 42 Berufsjahren in den Ruhestand
Realschule verabschiedet Leiterin

Münster-Wolbeck -

Die vergangenen vier Jahre war Christa Stuckenberg Leiterin der Realschule Wolbeck

Montag, 29.06.2020, 16:46 Uhr aktualisiert: 29.06.2020, 16:58 Uhr
Eine besondere Überraschung erlebte Christa Stuckenberg, als Schulpflegschaft, Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen sowie mit Merle Gnegel und Wilhelm Balke zwei ehemalige SV-Mitglieder ihr auf dem Schulhof persönlich jeweils eine Rose überreichten.
Eine besondere Überraschung erlebte Christa Stuckenberg, als Schulpflegschaft, Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen sowie mit Merle Gnegel und Wilhelm Balke zwei ehemalige SV-Mitglieder ihr auf dem Schulhof persönlich jeweils eine Rose überreichten. Foto: Realschule

Es sind gemischte Gefühle, die Christa Stuckenberg in diesen Tagen prägen. Die Leiterin der Realschule Wolbeck wurde zum Ende des Schuljahres von zahlreichen Schülern, Schülerinnen und Weggefährten in den Ruhestand verabschiedet. Sicherlich ein Moment, den so mancher herbeisehnt. Aber die Pädagogin sieht nicht nur die Vorteile und sagt ehrlich: „Ich habe sehr gerne gearbeitet.“

42 Berufsjahre liegen hinter der Schulleiterin, als sie am 25. Juni feierlich aus dem Dienst verabschiedet wird. In Anwesenheit des Kollegiums, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, des Schulformsprechers und vieler Eltern überreichte ihr der leitende Regierungsschuldirektor Stephan Krems die Urkunde über den Eintritt in den Ruhestand.

Insgesamt 16 Jahre war Christa Stuckenberg zuletzt als Schulleiterin tätig, davon die letzten vier Jahre wiederum in Wolbeck. „Ich bin froh, dass ich die letzten Jahre meiner Amtszeit als Schulleiterin der Realschule Wolbeck verbringen durfte“, erklärt sie. Und sie sei „überzeugt, dass die Schule mit diesen Schülern und mit diesen tollen Kolleginnen und Kollegen eine äußerst gewinnbringende Schule“ sei.

„Wir entlassen Schülerpersönlichkeiten, die sehr gut unterrichtet wurden und vor allen Dingen erlebt haben, dass die Schule den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Und das ist das Wichtigste überhaupt“, so Stuckenberg.

Auf dem Schulhof standen die Gäste vor einer kleinen Bühne mit dem gebotenen Abstand. Trotz der einschränkenden Voraussetzungen wurde es eine herzliche Verabschiedung.

Der zweite Konrektor Markus Weweler stellte auch die Anforderungen heraus, denen sich die Schule zuletzt stellen musste: unter anderem der Tod der Kollegin Nadine Sadowsky sowie die Schulschließung infolge der Corona-Krise. Die Schulleitung übernimmt dann zunächst kommissarisch Konrektor André Weinert in Kooperation mit dem zweiten Konrektor Markus Weweler. 

Und was hat die künftige Ruheständlerin für Zukunftspläne? „Einfach leben“, erklärt Christa Stuckenberg. „Mit Betonung auf einfach“.

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