Velo-Route Everswinkel-Alverskirchen-Wolbeck
Grundstückseigentümer überrascht

Alverskirchen -

Die „Vitus-Veloroute“ – sprich die komfortable Radwegeverbindung von Everswinkel und Alverskirchen entlang der Kreisstraße 3 über Wolbeck nach Münster – ist derzeit wieder ein Gesprächsthema. Anlass sind einerseits die Planungen auf Münsteraner Gebiet in dieser Sache, andererseits der Zustand des Streckenabschnitts kurz vor Wolbeck.

Freitag, 10.07.2020, 08:30 Uhr aktualisiert: 15.07.2020, 17:16 Uhr

Die CDU-Ortsunionen von Alverskirchen und Wolbeck trafen sich jüngst zu dieser Problematik zu einem Ortstermin (die WN berichteten). Auch das Bürger-Team hat das Thema verstärkt im Blick. So hat das BTA kürzlich alle interessierten Bürger zu einer Informationsveranstaltung rund um die Velo-Route Everswinkel-Alverskirchen-Münster eingeladen.

Gemeinsam mit der CDU Alverskirchen und Vertretern der Gemeinde Everswinkel nahm man dabei besonders den Teilabschnitt von Alverskirchen nach Wolbeck ins Visier. Etwa 20 Interessierte hatten sich dazu auf dem Parkplatz der Gärtnerei Kemker eingefunden, um nähere Details zu der geplanten Komfort-Strecke zu erhalten, die bislang jeglichen Radel-Komfort vermissen lässt. Insbesondere ging es um die „Buckelpiste“ zwischen Alverskirchen und Wolbeck, die mit zahlreichen Wegschäden „glänzt“.

„Ausgerechnet dieser Teilabschnitt taucht im Plan zu den Velo-Routen der Stadt Münster überhaupt nicht auf“, stellte BTA-Sprecher Peter Kretschmer fest. Gespräche mit der Stadt Münster und der CDU Wolbeck seien diesbezüglich bereits geführt worden. Umweltberater Bernd Schumacher von der Gemeinde Everswinkel informierte die Anwesenden derweil über die Standards solcher Velo-Routen.

Sichtlich irritiert auf die Planungen reagierten die Grundstückseigentümer. Denn obwohl mehrfach erwähnt wurde, dass die Verantwortlichen bereits über einen potenziellen Flächenerwerb mit den Eigentümern verhandeln würden, betonten Letztere ausdrücklich, dass bisher niemand den Kontakt zu ihnen gesucht habe. Hinzu kommt die Tatsache, dass in dem Bereich auch die Glasfaserkabel der WePü im Boden liegen. Die CDU und das BTA möchten Mitte August das Gespräch mit den Flächeneigentümern suchen.

Für die Velo-Routen wurden in der Stadtregion einheitliche Mindestanforderungen definiert. Außerorts soll eine beidseitige Fahrbahnrandmarkierung aufgebracht werden. Die Fahrbahn sollte stets aus Asphalt oder Betonsteinpflaster bestehen, Schlaglöcher oder Wurzelschäden müssen ausgeschlossen sein. Ein Radweg in beide Richtungen soll drei Meter breit sein zuzüglich Sicherheitstrennstreifen.

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