Gemeinde St. Nikolaus Münster bietet zahlreiche Gottesdienste an – Ortsbüros sind teilweise wieder geöffnet
„Wir machen alles, was möglich ist“

Freitag, 18.09.2020, 10:54 Uhr
Pfarrer Jörg Hagemann lädt zum Gottesdienst ein. In St. Nikolaus (Foto oben), wie auch in St. Bernhard gibt es gesonderte Ein- und Ausgänge.
Pfarrer Jörg Hagemann lädt zum Gottesdienst ein. In St. Nikolaus (Foto oben), wie auch in St. Bernhard gibt es gesonderte Ein- und Ausgänge. Foto: isa/Gemeinde St. Nikolaus Münster
  • Gottesdienste seien seit geraumer Zeit wieder machbar, erklärt Hagemann. Natürlich würden die Coronaregeln eingehalten. So zeigt in St. Nikolaus und St. Bernhard ein neues System mit farbigen Punkten an, welche Plätze besetzt werden dürfen (grün), und welche nicht (rot).
  • Insgesamt 45 Personen können in St. Bernhard und 64 in St. Nikolaus den Gottesdienst mitfeiern, ohne dass die Abstandsregeln übertreten werden. Dennoch erklärt Hagemann: „Jeder Ältere oder Vorerkrankte sollte selbst abwägen, ob er die Kirche besucht.“
  • In den Bänken besteht keine Maskenpflicht. Das Tragen einer Maske stehe aber natürlich jedem offen.
  • Die Kommunion wird an die Gläubigen ausgeteilt. Der Priester würde sich vor der Gabenbereitung und vor dem Austeilen der Kommunion jeweils die Hände desinfizieren, erläutert der Pfarrer. Praktiziert würde ein „stiller Kommunion-Empfang“, das heißt weder Priester noch Gläubige sprechen bei der Übergabe die üblichen Formeln. Ob der Priester bei der Verteilung einen Mundschutz trägt oder nicht, wird ihm selbst überlassen.
  • Zwei Kirchen in der Gemeinde fallen für die Gottesdienste zurzeit weg. Die romanische Kirche St. Agatha in Angelmodde-Dorf sei einfach zu klein, erklärt Hagemann. Wegen des sehr engen Mittelgangs und der Möglichkeit, realistisch nur eine einzige Tür als Ein- und Ausgang zu nutzen, könnten die Abstandsregeln dort nicht eingehalten werden. Die St.-Ida-Kirche in Gremmendorf fällt momentan wegen Umbauarbeiten für Gottesdienste aus. Wie berichtet, erhält die Pfarrbücherei in einem Teil der Kirche eine neue Heimat.
  • Gottesdienste in den Alten- und Pflegeheimen Kardinal-von-Galen-Stift und Achtius-Haus finden bis auf weiteres nicht statt, da die Bewohner und Bewohnerinnen zu den Corona-Risikogruppen gehören. Gläubige würden aber einzeln oder in kleinen Gruppen besucht.
  • Alle, die nicht am Gottesdienst teilnehmen können oder wollen, die Kommunion aber erhalten möchten, seien eingeladen, sich zu melden. „Wir organisieren dann, dass die Kommunion nach Hause gebracht wird“, so Hagemann.
  • Anmeldungen zu den Gottesdiensten sind nach wie vor erforderlich. „So wollen wir einerseits verhindern, dass jemand vor einer geschlossenen Tür steht, da die Höchstanzahl der Besucher bereits erreicht ist“, so Hagemann. Andrerseits könne die Angabe der persönlichen Daten – Hagemann: „die auch in jedem Restaurant nötig ist“ – im Vorhinein erledigt werden und würde nicht zu Staus an den Eingängen führen. Anmeldungen sind in den Pfarrbüros (
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  •  02506/8101119) oder über die Homepage der Gemeinde möglich.
  • Das Pfarrheim wird vorerst nur an Vereine und Institutionen vergeben. Hagemann: „Diese kümmern sich selbst um die Einhaltung der vielfältigen Hygiene- und Abstandsregeln.“ Für private Feiern steht das Pfarrheim vorerst jedoch nicht zur Verfügung.
  • Die Ortsbüros der Pfarrei sind – bis auf das sehr enge Büro St. Bernhard – prinzipiell wieder geöffnet. Wer ein persönliches Anliegen habe, solle nach Möglichkeit das größere Büro St. Nikolaus an der Herrenstraße besuchen, so Hagemann. Um Anmeldung wird gebeten, und es besteht Maskenpflicht. Alle Anliegen sollten jedoch weiterhin, wenn möglich, telefonisch erledigt werden.
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