Präsident der KG ZiBoMo im WN-Gespräch
„Karneval fällt diesmal anders aus“

Münster-Wolbeck -

Der 11.11. steht – organisatorisch – vor der Tür. Wie gehen die Karnevalisten mit dem närrischen Start der fünften Jahreszeit um – angesichts der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Beschränkungen?

Mittwoch, 30.09.2020, 17:49 Uhr aktualisiert: 30.09.2020, 18:29 Uhr
Der Präsident der KG ZiBoMo, Torsten Laumann, bleibt trotz Corona optimistisch. Er sagt: „Karneval fällt in diesem Jahr anders aus.“
Der Präsident der KG ZiBoMo, Torsten Laumann, bleibt trotz Corona optimistisch. Er sagt: „Karneval fällt in diesem Jahr anders aus.“ Foto: isa

„Wir vollführen zurzeit einen ständigen Spagat“, fasst Torsten Laumann zusammen. Eines sei aber klar, fügt der Präsident der Karnevalsgesellschaft ZiBoMo hinzu: „Große Veranstaltungen und den üblichen Sessionsauftakt wird es diesmal nicht geben.“ Auch einen neuen Hippenmajor wollen die Wolbecker nicht wählen. Andererseits: „Ganz ausfallen soll der Karneval aber nicht“, verspricht Laumann.

Entscheidungen Schritt für Schritt

Der ZiBoMo-Chef ist zurzeit nicht zu beneiden. Gemeinsam mit dem Vorstand der Karnevalsgesellschaft muss er Schritt für Schritt entscheiden, ob und wie man in der kommenden Session feiern kann. Dabei gilt es, die Vorgaben der Landesregierung zu beachten, die größeren Partys und Festsitzungen einen Riegel vorschiebt. Zum Konzept der Zurückhaltung gehört auch, bei der bevorstehenden (auf den Oktober verschobenen) Mitgliederversammlung keinen neuen Hippenmajor zu wählen. Laumann: „Dieses Amt darf man angesichts der Unsicherheiten im Moment niemandem zumuten.“

Seit Monaten beschäftige man sich mit der Frage, wie der Karneval überhaupt unter Corona-Bedingungen stattfinden könne, erläutert Laumann. Im Mai habe man gedacht, nichts sei möglich. Im Sommer schöpfte man etwas Hoffnung. Kürzlich verkündetet Ministerpräsident Laschet wieder neue Beschränkungen.

Impressionen vom ZiBoMo 2020

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  • Die Narren der KG ZiBoMo und ihre Gäste feiern zum Ziegenbocksmontag auf den Sraßen von Wolbeck.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Narren haben sich anlässlich des ZiBoMo in bunte Kostüme geworfen.

    Foto: Oliver Werner
  • Fast 70 Gruppen nehmen an dem Karnevalsumzug teil.

    Foto: Oliver Werner
  • Trotz stürmischer Böen konnte der Umzug wie geplant um 14.11 Uhr starten.

    Foto: Oliver Werner
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  • Foto: Iris Sauer-Waltermann
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  • Foto: Oliver Werner
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  • Foto: Oliver Werner

„Ich bin absolut überzeugt von der Vorgehensweise der Landesregierung“, so Laumann. „Auch für uns steht das Wohl und die Gesundheit unserer Gäste an erster Stelle.“ Ein Zelt für die Veranstaltungen im Februar sieht Laumann zurzeit nicht, ebenso wenig einen Umzug. Festlegen möchte er sich aber nicht: „Wie fahren auf Sicht.“

Was wäre zurzeit überhaupt denkbar? „Wir planen, unter Einhaltung der Regeln kleine Akzente zu setzen“, so Laumann. Dabei sei sich der Verein seiner Verantwortung bewusst. Und wolle auch der Gefahr entgegen wirken, dass aus Mangel an organisierten Angeboten im privaten Kreis möglicherweise umso ausgelassener gefeiert werden könnte.

11.11 fällt aus

Konkret ausfallen müsse die übliche „Bockbesteigung“ zum Sessionsauftakt am 11. 11. mit anschließendem feuchtfröhlichem Beisammensein. Statt dessen könne man sich eine kleinere Auftaktveranstaltung am darauf folgendem Samstag, dem 14.11., vorstellen.

Wie würde die aussehen? Man habe einige Neuerungen parat, könne Genaueres jedoch noch nicht sagen, so der KG-Präsident. Laumann: „Wir müssen aktuell auf verschiedene Planungsalternativen setzten.“ Der Blick in die Zukunft sei zurzeit sehr vage, die Situation könne sich täglich sehr stark ändern, was Beispiele aus der Umgebung und den Nachbarstädten zeigten.

Ein konkretes Projekt ist das neue Sessionsheft der Karnevalsgesellschaft ZiBoMo, das trotz Corona wie in jedem Jahr herausgegeben werden soll. „Das wird ein paar kleine Überraschungen bereit halten“, verspricht der Präsident der Karnevalsgesellschaft. Ansonsten gilt: „Vieles ist noch offen“, fügt Laumann hinzu. Und: „Karneval fällt dieses Jahr nicht aus“, sondern: „Karneval fällt dieses Jahr anders aus.“

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