ÖWK will weitere Hilfsgüter verschicken und sucht Unterstützung
„Nach dem Container ist vor dem Container“

Münster-Wolbeck -

Zahlreiche Spenden aus Münster-Südost sind in der Republik Kongo dankbar entgegen genommen worden. Nun wird um Unterstützung für eine zweite Container-Sendung gebeten.

Dienstag, 01.12.2020, 18:10 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 17:44 Uhr
Der VfL Wolbeck hat Trikots gespendet, die jetzt begeistert von den Kickern im Kongo beim Fußballspiel getragen werden
Der VfL Wolbeck hat Trikots gespendet, die jetzt begeistert von den Kickern im Kongo beim Fußballspiel getragen werden Foto: privat

Mit Unterstützung des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises (ÖWK) St. Nikolaus hat die Arbeitsgruppe der Ehrenamtlichen in Gremmendorf erneut einen Container mit Hilfsgütern in die Demokratische Republik Kongo geschickt.

Die Waren und Spenden wurden bereits Ende Mai in Münster in einen vom Verein „LVM Helfen verbindet Menschen“ finanzierten Container verladen, der nun vor Ort als Lagerraum bleibt. Verschickt wurden Maschinen wie Drehbänke und Schweißgeräte, Handwerkzeuge für Elektriker, Kfz-Mechaniker, Schreiner und Maurer. Die alles sei für die Ausstattung der Werkstatt und für die Ausbildung von Jugendlichen gedacht.

Zusätzlich sind auch medizinische Geräte und Material geschickt worden, um die medizinische Versorgung im Gesundheitszentrum des Projektes zu verbessern.

Der VfL Wolbeck hat die Trikots seiner Jugendmannschaften gespendet, die jetzt begeistert von den Kickern der örtlichen Schule im Kongo beim Fußballspiel getragen werden. Die benötigen Fußbälle wurden natürlich auch mitgeliefert. Als nächste Aktion möchte der VfL Wolbeck noch Fußballschuhe und Trainingsanzüge sammeln, damit die Ausstattung dann komplett ist.

Die Fracht erreichte im September ihren Zielort Kolwezi. Zuvor waren viele bürokratische Schwierigkeiten überwunden worden.

Aber: „Nach dem Container ist vor dem Container“, schreibt der ÖWK. Da nicht alle gespendeten und gekauften Hilfsgüter im Container Platz fanden, ist geplant, einen weiteren Transport im ersten Quartal 2021 auf die Reise zu schicken. „Die Transportkosten in Höhe von etwa 10 000 Euro werden zu 90 Prozent durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übernommen“, teilt der ÖWK mit. Der Eigenanteil der Transportkosten sowie der Kaufpreis des Containers müssen noch durch Spenden finanziert werden.

Spendenkonto des ÖWK: IBAN: DE27 4006 0265 0018 4719 00 Stichwort: Kongo.

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