Bezirksbürgermeister Peter Bensmann richtet sich in einem Weihnachtsbrief an die Bürger und Bürgerinnen
„Hausaufgaben für Münster Südost nicht vergessen“

Münster-Südost -

Der neue Bezirksbürgermeister Peter Bensmann hat einen Weihnachtsbrief an die Bürger und Bürgerinnen verfasst. Er ruft alle zur Mitgestaltung der Politik auf.

Mittwoch, 23.12.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 27.12.2020, 16:22 Uhr
Peter Bensmann
Peter Bensmann Foto: privat

Mit einem weihnachtlichen Brief wendet sich der neue Bezirksbürgermeister Peter Bensmann an Bürgerinnen und Bürger in Südost. Unsere Zeitung veröffentlicht eine gekürzte Form. Er sehe seine Aufgabe vor allem darin, „uns Bürger stärker in die kommunalpolitischen Angelegenheiten unseres schönen Stadtbezirkes einzubinden“, schreibt Bensmann.

„Die immensen gesellschaftlichen, medizinischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt sozialpolitischen Herausforderungen im Zusammenhang mit Covid 19 beherrschen nicht nur die Medien, sondern sicher auch die Gedanken und Gefühle vieler von uns“, so der Bezirksbürgermeister. Dennoch dürfe man die „Hausaufgaben in Münster Südost für 2021“ nicht vergessen.

Dazu gehöre die weitere Entwicklung des York-Quartiers. „Die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes wird erheblichen Einfluss auf die Wohn- und Lebensqualität in Gremmendorf haben“, so Bensmann weiter. Daher habe er sich als Bürgervertreter für den Aufsichtsrat der städtischen Konvoy-GmbH beworben, die die ehemaligen Kasernengelände entwickelt. Es gebe viel zu tun, fährt Bensmann fort: Wohnen für Familien, Wohnen für Senioren, alte und neue Einkaufsmeile, Infrastruktur, Flüchtlingsunterbringung, Bürgerhaus und Verkehr seien nur einige Stichpunkte.

Für das wachsende Angelmodde sei als Basis für die weitere Entwicklung ein Stadtteilkonzept wichtig. Es werde auch über neue Baugebiete nachgedacht. Natur und Wohnen müsse man unter einen Hut bekommen und die Nahversorgung ausbauen. Wachsender Ortsteil im Südosten sei auch Wolbeck. Die Baugebiete Wolbeck Nord und Petersheide/Am Steintor seien im Entstehen. Schon jetzt sei eine Atmosphäre mit einzigartiger Wohnqualität, mit Spiel- und Treffplätzen zu erkennen. Die vielen Baukräne zeigten, dass Bürgerinnen und Bürger die Vorzüge Wolbecks erkannt haben, wozu auch eine entsprechende Infrastruktur gehöre.

Neben großen Projekten sei wichtig, die täglichen Anregungen, Wünsche und Ideen der Bürgerschaft aufzunehmen, so Bensmann und fügt hinzu: „Das ist Aufgabe der Kommunalpolitik, da sind wir stark. Berlin und Düsseldorf sind weit weg – hier sind wir am Ort und zuhause. Gern wiederhole ich mein Angebot, Bezirksbürgermeister für alle Menschen in Südost zu sein. Sprechen Sie mich an!“ (peter.bensmann@gmx.net).

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