Überraschende Wende in der Verkehrspolitik
Neue Koalition stellt Eschstraße in Frage

Münster-Wolbeck -

Das kommt einem Paukenschlag gleich: Das neue münsterische Ratsbündnis „stellt den Bau der Eschstraße in Frage“. So steht es im frisch beschlossenen Koalitionsvertrag zwischen Grünen, SPD und der Partei Volt. Vielmehr wolle man vorrangig „die verkehrliche Umgestaltung der Ortszentren endlich angehen“. Von Iris Sauer-Waltermann
Samstag, 06.02.2021, 09:30 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 06.02.2021, 09:30 Uhr
Ohne Anbindung der Eschstraße an die Ortsumgehung könne man den Verkehr im Ortskern nicht wesentlich reduzieren, sagt die Verwaltung. Da ein rechtssicherer Bebauungsplan auf sich warten lässt, will das Ratsbündnis bei der Ortsgestaltung neue Wege gehen.
Ohne Anbindung der Eschstraße an die Ortsumgehung könne man den Verkehr im Ortskern nicht wesentlich reduzieren, sagt die Verwaltung. Da ein rechtssicherer Bebauungsplan auf sich warten lässt, will das Ratsbündnis bei der Ortsgestaltung neue Wege gehen. Foto: mlü
Zum Hintergrund: Seit Jahren ist der Ausbau der Eschstraße geplant, die die 2014 fertig gestellte Umgehungsstraße an den Wolbecker Ortskern anbinden soll. Nur durch diese Anbindung könne der Verkehr im engen Wolbecker Zentrum wesentlich reduziert werden. Und dies wiederum sei Bedingung dafür, es für Fußgänger und Radfahrer sicherer und für alle attraktiver zu gestalten. So war stets die Argumentation der Verwaltung. Aber es gab auch viel „Sand im Getriebe“.
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