CDU will bereits ohne Eschstraßen-Anschluss loslegen
Vorzeitiger Umbau der Münsterstraße

Münster-Wolbeck -

Die Münsterstraße soll umgebaut und saniert werden. Bislang war das Projekt an die Ortskerngestaltung und den Ausbau der Eschstraße geknüpft. Die CDU stellt jetzt den Antrag, das Vorhaben vorzuziehen.

Samstag, 20.03.2021, 16:37 Uhr aktualisiert: 20.03.2021, 16:40 Uhr
Die beiden Bezirksvertreter Oscar Lass (v.l.) und Horst-Karl Beitelhoff, die Vorsitzende der CDU Wolbeck Petra Hensel-Stolz und der Wolbecker Ratsherr Martin Peitzmeier
Die beiden Bezirksvertreter Oscar Lass (v.l.) und Horst-Karl Beitelhoff, die Vorsitzende der CDU Wolbeck Petra Hensel-Stolz und der Wolbecker Ratsherr Martin Peitzmeier Foto: cdu

Mit dem Satzungsbeschluss zum Ausbau der Eschstraße ist nach Auskunft der Stadtverwal-tung bis zu den Sommerferien zu rechnen. Ob das Bauvorhaben eine Mehrheit im Rat der Stadt Münster bekommt, ist schwer prognostizierbar. Wie schnell es anschließend umgesetzt werden könnte, ebenso. Die Umgestaltung des Wolbecker Ortskern wurde aber bislang immer zurückgestellt mit der Maßgabe, dass zunächst der Anschluss der Eschstraße an die Umgehungsstraße fertiggestellt sein müsse.

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost ist laut einer Pressemitteilung der Auffassung, „dass man das eine tun kann, ohne das andere zu lassen“. Zumindest was die Münsterstraße angeht. Deshalb hat sie einen Antrag vorbereitet mit dem Ziel, den Ausbau beziehungsweise Umbau der Münsterstraße zwischen Kreisverkehr Wolbecker Windmühle bis Ecke Borggarten/Eschstraße vorzuziehen.

„Das Verfahren zieht sich seit Jahren in die Länge und im inneren Ortskern können aufgrund des hohen Verkehrs vor der Anbindung der Eschstraße keine Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. Aber es wäre möglich, den Bereich der Münsterstraße zwischen Kreisverkehr Wolbecker Windmühle bis Borggarten / Eschstraße umzubauen beziehungsweise umzugestalten“, so Karl-Horst Beitelhoff und Oscar Lass, Mitglieder der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Südost.

Ratsherr Martin Peitzmeier weist darauf hin, dass diese Maßnahme auch bei dem jetzigen Verkehr möglich sei, da die Münsterstraße in diesem Bereich sehr breit sei. So könnten neue Rohrleitungen verlegt sowie Fuß- und Radwege auf den bisherigen Mehrzweckstreifen neu gebaut und die Straße zu einer Ortsstraße umgestaltet werden. Dadurch könne viel Zeit eingespart werden und Wolbeck käme der Umgestaltung des Ortes für diesen Bereich wieder ein Stück näher.

Das Augenmerk nur auf den Wolbecker Ortskern und die Anbindung an die Umgehungsstraße zu richten, sei zu kurz gegriffen und blockiere die Entwicklungspotenziale Wolbecks, so Petra Hensel-Stolz, Vorsitzende der CDU-Wolbeck. Der Ort wachse kontinuierlich und deshalb müsse auch der sehr enge Ortskern sich von seinem „Puppenstubendasein“ verabschieden und eine Erweiterung durch die Einbeziehung der Münsterstraße anstreben.

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