CDU hält den Ausbau des Zubringers für notwendig, um Ortskern zu sanieren
Ohne Eschstraße „kein tragfähiges Konzept“

Montag, 29.03.2021, 16:32 Uhr
Ist der Ausbau der Eschstraße notwendig, um den Verkehr im Ortskern deutlich zu reduzieren? Die CDU meint ja.
Ist der Ausbau der Eschstraße notwendig, um den Verkehr im Ortskern deutlich zu reduzieren? Die CDU meint ja. Foto: isa

Seitens der Verwaltung sei beharrlich die Fachmeinung vertreten worden, dass ein Umbau des Ortskerns ohne Ausbau und Anschluss der Eschstraße an die Umgehungsstraße nicht möglich sei. „Nicht zuletzt unter Verweis auf einen Erlass des Regierungspräsidenten in Münster aus dem Jahr 2012, dem Beginn der Amtszeit des zweiten rot-grünen Kabinetts von Hannelore Kraft von der SPD “. Wenn nun die Politik der neugebildeten Ratsmehrheit aktuell die Verwirklichung des früher gemeinsam von CDU und SPD (und FDP) in Wolbeck angestrebten vorrangigen Zieles der Eschanbindung aussetzt, läge es verantwortungsvoll nahe, ein anderes Projekt vorzuziehen, um nicht noch mehr Zeit zu vergeuden, so die CDU. Bei diesem Vorhaben gehe es um den Umbau der nördlichen Münsterstraße und damit um die städtebauliche Anbindung dieses Teilabschnittes der Münsterstraße an den Ortskern, eventuell auch zu dessen Erweiterung.

Natürlich möchte auch die CDU den historisch gewachsenen Ortskern „als Alleinstellungsmerkmal, Aufenthaltsort und Begegnungszentrum mit attraktiven wirtschaftlichen Impulsen erhalten“, heißt es, „aber als integraler Bestandteil eines zukünftig zu entwickelnden größeren Ortskerns unter Anbindung der nördlichen Münsterstraße über die Angel hinaus“. Als Verbindung beider Abschnitte wäre in unmittelbarer Nachbarschaft des entstehenden (Angel- und Piepenbach-) Auenparks eine Wiederherstellung des Alleencharakters zwischen der Kreuzung Am Borggarten und der Mühlenstraße wünschenswert, so die Mitteilung.

Der Umbau der Münsterstraße nördlich ihrer Kreuzung mit der Eschstraße und der Straße Am Borggarten mit dem Ziel einer Verengung der Fahrbahn und einer städtebaulichen Verbesserung des Ortseingangs sei von der CDU, und dort insbesondere von dem ehemaligen Ratsherrn Horst Karl Beitelhoff, seit langem eingefordert worden. Deshalb habe die CDU nun ihre Forderung wiederholt und erneut zum Antrag gemacht. „Wenn die SPD diesen Ball aufnimmt, ist das aus Sicht der CDU nur zu begrüßen.“

Die Anbindung der Eschstraße werde seitens der CDU nicht in Frage gestellt, aber auch hier könne man über Ausbaustandards nachdenken. Die CDU würde begrüßen, „wenn die SPD sich weiterhin, wie in ihrem Wahlprogramm propagiert, zur Eschanbindung bekennen würde“. Die CDU sei „stets gesprächsbereit und um sinnvolle kreative Lösungen zur nachhaltigen Weiterentwicklung Wolbecks bemüht, so die Vorsitzende, Petra Hensel-Stolz.

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