Rudi Fred Linke hat nach zehn Jahren die Räumlichkeiten verlassen
Galerie am Mühlendamm ist pas­sé

Münster-Wolbeck -

Nachdem der Galerie-Betrieb in den vergangenen zwei Jahren bereits geruht hatte, wurde am 31. März der Schlussstrich gezogen: Nach Auslauf seines Mietvertrags verließ Rudi Fred Linke endgültig das Gemäuer am Mühlendamm. Wie geht es weiter mit der historischen Immobilie? Von Iris Sauer-Waltermann
Sonntag, 18.04.2021, 17:50 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.04.2021, 17:50 Uhr
Heute hat der gelernte Grafiker und
Heute hat der gelernte Grafiker und Foto: isa
Bernd Hanraths fotorealistischer Hase war hier ebenso zu sehen wie die Gewitterlandschaft von Leo Bögel und Otmar Alts „Schnepfenaal“. Acht Jahre lang stellte Rudi Fred Linke in der nach ihm selbst benannten Galerie am Mühlendamm renommierte Kunst aus. Rund 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche in der ehemaligen Wassermühle boten ein einmaliges Ambiente. All dies ist nun pas­sé. Nachdem der Galerie-Betrieb in den vergangenen zwei Jahren bereits geruht hatte, wurde am 31. März der Schlussstrich gezogen: Nach Auslauf seines Mietvertrags verließ Rudi Fred Linke endgültig das historische Gemäuer. „Rund 50 Ausstellungen hab ich hier gemacht“, erklärt der Galerist rückblickend. Insgesamt waren rund 250 Bilder und Skulpturen zu sehen. „Von tollen Künstlern“, fügt er etwas wehmütig hinzu. Viele große Namen waren dabei: Gemälde von Alexander G. Zahkarov, „sprechende Bilder“ von Bahram Hajou und Raritäten wie erotische Lithographien von John Lennon, die dieser als Hochzeitsgeschenk für seine Frau Yoko Ono konzipiert hatte.
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