Stadtverwaltung soll Aufwertung prüfen
Neugestaltung des alten Friedhofs nimmt erste Hürde

Münster-Wolbeck -

Zwei konkurrierende Anträge zur Neugestaltung des alten Friedhofs Am Steintor wurden eingereicht. In der Bezirksvertretung Südost konnte sich schließlich der SPD-Antrag durchsetzen.

Dienstag, 04.05.2021, 07:00 Uhr
Der Alte Friedhof soll gestalterisch und gärtnerisch überarbeitet werden. In der Bezirksvertretung Südost konnte sich dazu ein Antrag der SPD durchsetzen.
Der Alte Friedhof soll gestalterisch und gärtnerisch überarbeitet werden. In der Bezirksvertretung Südost konnte sich dazu ein Antrag der SPD durchsetzen. Foto: mlü

Vor dem Hintergrund, dass der benachbarte Park des Drostenhofs für die Öffentlichkeit gesperrt wurde, soll der alte Friedhof am Steintor aufgewertet werden. Sowohl die SPD als auch die CDU gemeinsam mit der FDP hatten dazu unabhängig voneinander Anträge vorbereitet. Daher lautete die spannende Frage: Welcher Ansatz setzt sich in der Bezirksvertretung durch?

Um es kurz zu machen: Der Antrag der SPD hat das Rennen gemacht. Allerdings nicht, ohne dass es zuvor nicht ordentliches Fingerhakeln gegeben hätte. CDU und FDP sahen in ihrem, allerdings später eingereichten Antrag den weitergehenden Vorschlag und boten der SPD daher an, sich ihrem Antrag anzuschließen. Die SPD wiederum machte einen gleichlautenden Gegenvorschlag.

„Es wäre einfacher, wenn Sie sich unserem Antrag anschließen“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Metzler. So käme das Anliegen schneller in die Verwaltung. Die Vorschläge der CDU und FDP könne man ja per Ergänzungsantrag in den SPD-Antrag einbauen, schlugen die Grünen einen Kompromiss vor. CDU und FDP enthielten sich daraufhin in der Abstimmung, sodass der SPD-Antrag eine Mehrheit bekam.

So geht es weiter

Jetzt ist die Verwaltung gefragt. Sie soll jetzt prüfen, wie das Gelände gestalterisch und gärtnerisch überarbeitet werden kann. Vorgeschlagen wurden seitens der SPD neue Sitzgelegenheiten, eine Reinigung der Grabsteine und neue Papierkörbe. „Der alte Friedhof ist kein Ersatz für den Drostenhofpark. Dennoch kann er zu einem Aufenthaltsort entwickelt werden, der zum Verweilen einlädt“, so die SPD.

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