Serie zur Stadtentwicklung Münsters
Licht- und Schattenseiten des Wachstums

Münster -

Münster bricht in vielen Statistiken Rekorde und heimste in den vergangenen Jahren manchen Preis ein. Das facettenreiche Stadtleben spiegelt sich in den einzelnen Vierteln mit ganz unterschiedlichen Stärken und Besonderheiten. In einer neuen 30-teiligen Serie stellen wir sämtliche Stadtviertel vor und greifen aktuell diskutierte „heiße Eisen“ auf.

Montag, 11.11.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 16:01 Uhr
Münster wächst, wie man an den York-Höfen mit rund 200 neuen Wohnungen an der Steinfurter Straße sehen kann.
Münster wächst, wie man an den York-Höfen mit rund 200 neuen Wohnungen an der Steinfurter Straße sehen kann. Foto: Wohn- u. Stadtbau / George Sommer

Bekannte Menschen im Stadtteil sprechen in Interviews an, was ihnen auf den Nägeln brennt, wo sie Potenziale, aber auch Nachholbedarf sehen. Zu jedem Viertel-Porträt – die Sonderseiten erscheinen alle zwei Wochen dienstags – gibt es interessante Zahlen, die die Entwicklung im Viertel widerspiegeln.

Zum Auftakt geht es um die Westfalenmetropole als Ganzes. 2014 überstieg ihre Einwohnerzahl erstmals die Marke von 300.000 Personen. Hochrechnungen gehen davon aus, dass der dynamische Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Münster bis Ende 2025 auf über 321.000 Einwohner wachsen wird. Mit 65.000 Studenten gehört Münster zu den zehn größten Universitätsstädten Deutschlands.

Wohnungsbau hält nicht mit

Mit den stark steigenden Einwohnerzahlen hielt der Wohnungsbau in den vergangenen Jahren nicht mit. Obwohl zwischen 2011 und 2018 rund 12.600 Wohnungen gebaut wurden, herrscht ein eklatanter Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Das Studentenwerk warnt zudem vor einem besonderen Engpass bei Studentenunterkünften im kommenden Jahr.

Zunehmende Pendlerströme

Der ausgeprägte Dienstleistungs- und Wissenschaftsstandort Münster ist ein Jobmotor für die Region, was sich auch in den starken Pendlerströmen widerspiegelt. Allein über 100.000 Berufspendler kommen täglich in die Westfalenmetropole, nur weniger als die Hälfte pendeln zur Arbeit aus Münster ins Umland. Die große Anziehungskraft Münsters verursacht ein weiter steigendes Verkehrsaufkommen, dessen Lenkung neue Konzepte erfordert.

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