Münsterland
Der Buchholzer Forst bei Ibbenbüren und Recke

Donnerstag, 09.04.2009, 15:04 Uhr

Eine Schatzkammer des historischen Bergbaus tut sich im Buchholzer Forst zwischen Ibbenbüren und Recke-Steinbeck/Obersteinbeck auf.  Über die Ibbenbürener Straße (L 603) lässt sich der Parkplatz am Mertensberg erreichen. Dort beginnt nicht nur ein Trimm-Park mit Finnenbahn, sondern auch ein familienfreundliches Wanderstreckennetz. 

Die Rundwanderwege unterschiedlicher Länge – auch für Jogger und Nordic-Walker geeignet – sind erst Ende vergangenen Jahres umfangreich saniert worden. Besonders lohnenswert ist die zehn Kilometer lange Bergbau-Wanderroute Buchholz . Zu sehen gibt es unter anderem das Mundloch des 1752 begonnenen Steinbecker Stollens, die älteste erhaltene Bergehalde des Ibbenbürener Reviers und den Nachbau eines historischen Förderturms aus Holz. Den kann man auch besteigen und von dort die Aussicht bis weit nach Niedersachsen hinein genießen. 

In dem ausgedehnten Waldgebiet gibt es zudem einen Wald-Erlebnispfad mitten in einem alten Buchenhochwald. Zur Bergbau-Wanderroute gehört auch der Aufstieg zur über 200 Meter hohen Bergbauhalde Rudolfschacht. Der höchste Punkt der Schafbergplatte ermöglicht einen vorzüglichen Rundblick über das Tecklenburger Land. Von dort ist es zudem nicht mehr weit bis zur nächsten Bergbau-Wanderoute  auf dem Dickenberg. Dort gibt es auf insgesamt 17,4 Kilometern ebenfalls jede Menge Bergbauhistorie zu entdecken. 

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