Münsterland
„Beruf der Arzthelferin ist keine Sackgasse“

Münster - Dass der Beruf der (Zahn-)Arzthelferin „keine Sackgasse sein muss“ - darauf haben Ärzte- und Zahnärztekammer Westfalen-Lippe gestern in Münster hingewiesen. „Da sind sowohl karriere- als auch verdiensttechnisch zusätzliche Ebenen erreichbar...

Montag, 21.09.2009, 19:09 Uhr

Münster - Dass der Beruf der (Zahn-)Arzthelferin „keine Sackgasse sein muss“ - darauf haben Ärzte- und Zahnärztekammer Westfalen-Lippe gestern in Münster hingewiesen. „Da sind sowohl karriere- als auch verdiensttechnisch zusätzliche Ebenen erreichbar im Vergleich zu früher“, betonte der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst .

Möglich wird das etwa durch brandneue Fortbildungen wie die zur „Entlastenden Versorgungsassistentin“ oder jene zur „Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung“. Dort lernen Fachkräfte Wertvolles in Sachen Patientenbetreuung und Teamführung, Dokumentation und IT - „kurz, sie können den Arzt noch besser entlasten als zuvor“, so Windhorst.

Nach wie vor beliebt - vor allem bei Realschulabsolventinnen - sei die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten. Allein 1700 werden sie bis zum Jahresende in Westfalen-Lippe absolviert haben. Bei den Zahnärzten sind es 1450 Azubis zur Zahnmedizinischen Fachangestellten, wie Dr. Martina Lösser, Sprecher der Zahnärztekammer, bezifferte. Mit ihren insgesamt 14 500 Auszubildenden seit dem Jahre 2000 nähmen die 5000 Praxen in Westfalen-Lippe damit „eine gesellschaftliche Verantwortung wahr“, so Lösser .

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/452496?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F599467%2F599478%2F
Nachrichten-Ticker