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Ludgeristraße ist frequentierteste Einkaufsstraße - Prinzipalmarkt verliert

Samstag, 04.06.2011, 16:06 Uhr

Münster - Der nördliche Teil der Ludgeristraße ist unverändert die am stärksten frequentierte Einkaufsstraße in Münster. Das hat das Institut für Geographie der Uni Münster im Auftrag der Wirtschaftsförderung ermittelt. Bei der Passantenzählung am 7. Mai (Samstag) wurden 7341 Fußgänger in der Stunde gezählt. Damit konnte die Ludgeristraße gegenüber dem Vorjahr zulegen, während der Prinzipalmarkt (5613 Passanten) leicht an Frequenz verlor.

Erstmalig fand für den südlichen Teil der Ludgeristraße eine separate Zählung statt. Dieser Standort schaffte es mit 4308 Fußgängern auf Anhieb auf Platz drei - und zwar noch vor dem westlichen Teil der Salzstraße (3636). Auch für den östlichen Teil der Salzstraße wurde in diesem Jahr erstmalig ein separater Wert (1935) ermittelt, was Platz neun bedeutet.

Deutlich verloren gegenüber dem Vorjahr hat die Rothenburg (2946). Hier weist die Wirtschaftsförderung aber darauf hin, dass sich derzeit in direkter Nachbarschaft an der Aegidiistraße eine große Baustelle befindet. Erfahrungsgemäß haben Baustellen sehr direkte Auswirkungen auf die Verteilung der Passantenströme. Als Beispiele nennt die Wirtschaftsförderung das Neubauprojekt am Alten Fischmarkt sowie die Straßenbauarbeiten im Bereich Verspoel und Marienplatz.

Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit denen aus 2008, als erstmals die Passanten gezählt wurden, so fällt auf, dass alle Top-Straßen verloren haben. Gravierend ist die Veränderung am Prinzipalmarkt, wo ein Drittel Passanten weniger anzutreffen sind.

Grund hierfür ist die Eröffnung der Stubengasse. Sie hat die Zahl der möglichen Wegeführungen im Citybereich erheblich vergrößert - und damit auch zu einer stärkeren Verteilung der Passantenströme beigetragen. Auf der Stubengasse selbst wurden in diesem Jahr 2946 Passanten gezählten, was in etwa dem Stand des Vorjahres entspricht. Die Klarissengasse zwischen der Ludgeristraße und der Stubengasse, die vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt war, gehört mit 1356 gezählten Fußgängern zu den Gewinnern bei der aktuellen Zählung.

Sobald man den unmittelbaren City-Bereich verlässt, fallen die Zahlen sofort deutlich ab. So wurden auf der Hörsterstraße 417 Fußgänger gezählt, auf der Bahnhofstraße 582.

Parallel zum Samstag fand auch eine Donnerstagszählung statt. Das Ranking blieb in etwa gleich, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau. Die einzige Ausnahme: Die Windthorststraße im Bahnhofsbereich, stark frequentiert von Berufspendlern, landete auf Platz fünf.

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