Münsterlandtag wird verschoben
Kongress anstelle eines Bürgerfestes

er

Münsterland

Vor ein paar

Jahren wurde der Münsterlandtag aus der Taufe gehoben; eigentlich war das eine gute Idee. Weil der Tag das Bewusstsein für die Region stärken und somit identitätsstiftend wirken kann. I

n Zeiten, in denen Regionen die eigentlichen Bezugsgrößen sind, kann so etwas ja nicht schaden.

Freitag, 03.12.2010, 13:12 Uhr

Alle zwei Jahre sollte der Münsterlandtag stattfinden, das war der Plan. Und immer an einem anderen Ort. Der Auftakt fand 2008 in Coesfeld statt, danach war Bocholt an der Reihe. Der dritte hätte eigentlich in diesem Jahr stattfinden sollen – und nach vorsichtiger Kritik auch in einem anderen Rahmen. Doch aus beidem, so ist aus unterschiedlichen Richtungen zu vernehmen, wird wohl nichts: Der dritte Aufschlag wird auf das Jahr 2013 verschoben.

Warum die Bevöl­kerung nicht mehr ein­be­zogen worden sei, wurde im Nachgang des jüngsten Reigens gefragt. Un­­be­rechtigt war die Kritik nicht. Zwar war das Festzelt mit 500 Gästen gut gefüllt gewesen, geladen waren aber nur offizielle Vertreter.

Doch die Idee eines wie auch immer gearteten Bürgerfestes , die es angeblich gab, ist wieder vom Tisch. Keine Unterhaltung, Musik und Kultur für jedermann, stattdessen „die Vermittlung von Inhalten“. Dabei soll es um eher schwerere Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gehen.

Einen Austragungsort gibt es noch nicht, nach Coesfeld im gleichnamigen Kreis und Bocholt im Kreis Borken wäre der inneren Logik folgend beim nächsten Mal eine Stadt in den Kreis Steinfurt, oder Warendorf oder aber die Stadt Münster selbst an der Reihe.

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