Gleicher Name sorgt für böse Anrufe
Urenco-Mitarbeiter heißt wie Verdächtiger

Gronau/Nordhorn -

Ein Mitarbeiter der Gronauer Urenco sieht sich seit zwei Tagen unangenehmen Fragen und bösen Anrufen ausgesetzt, weil er den gleichen Namen hat wie ein 30-jähriger Fußballtrainer des VfL Weiße Elf Nordhorn. Der war wegen des dringenden Verdachts festgenommen worden, sich sexuell an Kindern vergangen zu haben. Das berichten die Grafschafter Nachrichten in Nordhorn.

Montag, 02.04.2012, 18:04 Uhr

Besonders unangenehm: Die beiden Männer haben nicht nur die gleichen Namen, sondern sind auch noch gleich alt und beide für den VfL Weiße Elf Nordhorn aktiv. Auch die Angehörigen und Freunde würden seit Tagen unter Druck gesetzt.

Der Verdächtige hat zugegeben, zwei Jungen im Alter von elf und 13 Jahren missbraucht zu haben. Wie oft, ist noch nicht klar, sagte der Sprecher der Osnabrücker Staatsanwaltschaft , Dr. Alexander Retemeyer . Es kämen aber noch weitere Taten in Betracht.

Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Retemeyer sagte zu der Namensgleichheit: „In Nordhorn geistern Gerüchte hin und her. Das sei natürlich „misslich“ für den unbeteiligten Namensvetter.

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