Gutachten: Klippen sind einsturzgefährdet
Hockendes Weib ist nicht standsicher

Ibbenbüren -

Es ist ein Top-Ziel für Wanderer, Kletterer, Mountainbiker und Naturfreunde aus dem ganzen Münsterland: Die Dörenther Klippen mit dem Hockenden Weib in Ibbenbüren. Ein jetzt veröffentlichtes geologisches Gutachten wird künftig vielen Ausflüglern die Laune vermiesen. Die Felsen im Teutoburger Wald sind nicht mehr standsicher.

Donnerstag, 09.08.2012, 08:08 Uhr

Gutachten: Klippen sind einsturzgefährdet : Hockendes Weib ist nicht standsicher
Bei den Dörenther Klippen bei Ibbenbüren besteht die Gefahr „möglicher Felssturzereignisse“ Foto: Peter Henrichmann

Der jetzige Eigentümer des Hockenden Weibes, die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld , haben die Felsformation und zwölf Hektar umliegendes Gelände Ende 2011 geerbt und ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Deutsche Montan-Technologie (DMT) aus Essen hat die geotechnische Untersuchung vorgenommen. Ergebnis: Für die Klippen besteht die Gefahr „möglicher Felssturzereignisse“. Zudem sind „Verwitterungserscheinungen in un­terschiedlicher Intensität“ festgestellt worden.

Die von Bodelschwinghschen Stiftungen warnen aufgrund des Gutachtens eindringlich vor dem Betreten der Felsen beim Hockenden Weib. Mit Flatterband-Absperrungen und Schildern wird vor Ort auf die Gefahren hingewiesen: Betreten verboten! Wie Bethel in einer Presseinformation mitteilt, ist weiterhin beabsichtigt, das gesamte geerbte Areal zu verkaufen und den erlösten Betrag für die diakonische Arbeit zur Unterstützung behinderter Menschen einzusetzen.

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