Kommentar
Eine Idee für das Münsterland

Es ist gut, dass die politischen Kräfte wenigstens einer Partei die Zeichen der Zeit verstanden haben: Die Münsterland-Idee braucht neuen Schwung, real und emotional. Im Wettbewerb der Regionen darf sich das Münsterland nicht von guten Wirtschaftsdaten täuschen lassen. Die Abwanderung zahlreicher Institutionen und Arbeitsplätze nicht nur ins Rheinland, sondern auch ins Ruhrgebiet und nach Berlin, sowie aktuell das harte Ringen um die Millionen aus dem Bundesverkehrswegeplan sollten auch dem letzten Träumer klar gemacht haben: Der Kampf um die besten Standortbedingungen wird härter.

Freitag, 28.12.2012, 19:12 Uhr

Dabei fallen zentralen Institutionen wie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe oder der Bezirksregierung eine eher moderierende Rolle zu, da beide nicht ausschließlich für das Münsterland denken und handeln können, sondern ganz Westfalen repräsentieren. Aus diesem Grund geht der Ansatz von Spahn und Laumann in die richtige Richtung. Das Münsterland braucht eine neue Idee, die die hier lebenden Menschen begeistert und attraktiv für potenzielle Zuwanderer wirkt.

Doch ein Slogan allein reicht nicht. Die heimische Politik und Wirtschaft braucht ein neues Erfolgsprojekt. Die Verkehrsinfrastruktur leidet in der Tat an chronischer Unterfinanzierung – angesichts einer wachsenden Exportabhängigkeit und zunehmender Verkehrsflüsse ein unannehmbarer Zustand. Der nächste Aufschwung kommt bestimmt, und die dann erstarkende Konkurrenz wird wenig Rücksicht nehmen auf rote Ampeln zwischen Borken und Warendorf.

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