Laumann und Spahn wollen Münsterland neuen Antrieb geben
CDU-Politiker: „Wir brauchen ein Projekt“

Ahaus/Riesenbeck -

Die Politik bringt den Ball zurück ins Spiel: Nach Meinung des Fraktionschefs der CDU im Landtag Karl-Josef Laumann und des CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn (Ahaus) soll und muss sich das Münsterland schon bald mit zentralen Initiativen im Wettbewerb neu positionieren.

Freitag, 28.12.2012, 19:12 Uhr

Laumann und Spahn wollen Münsterland neuen Antrieb geben : CDU-Politiker: „Wir brauchen ein Projekt“
CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann würde gerne einen "Tag der Industrie" ins Leben rufen. Foto: Jürgen Peperhowe

„Wir brauchen bald ein gemeinsames regionales Projekt, vergleichbar etwa mit dem Bau des Flughafens Münster /Osnabrück vor einigen Jahren“, sagt Jens Spahn , Kreisvorsitzender CDU Borken, unserer Zeitung.

Die Münsterlandidee muss wieder mehr Antrieb bekommen – und sich nach außen besser darstellen. Davon ist auch Laumann fest überzeugt. „Wir machen viel, aber der Elan hat nachgelassen.“ Der Fraktionschef hat bereits konkrete Ideen, wie das passieren kann. Eine ist, einen „Tag der Industrie“ ins Leben zu rufen, „an dem alle Firmen im Münsterland ihre Türen öffnen“. Zwei Jahre später könne es einen Tag des Handwerks oder der Gastronomie geben. Eine zentrale Rolle in der besseren Vermarktung solle und müsse auch die Marketing Institution Münsterland e.V. übernehmen. „Es muss alles unter der Überschrift Gute Arbeit, gutes Wohnen stehen.“ Diese Marketing-Initiative müsse allerdings von den Landräten und dem münsterischen Oberbürgermeister gemeinsam getragen werden.

Als zentrales politisches Projekt, über das parteiübergreifend auch mit allen Institutionen in der Region geredet werden soll, bringt Spahn die Verfolgung eines großen und wichtigen Verkehrsprojekts in die Diskussion. „Der Ausbau der Autobahn 1 oder der Bundesstraße 64 könnte zum Beispiel für die Region enorme Schubkraft entfalten.“ Die Chancen, dass derartige Projekte mindestens von den großen Parteien in Düsseldorf und Berlin gemeinsam getragen werden, sind allerdings im Jahr der Bundestagswahl nicht groß. Beweis: Die vom CDU-Abgeordneten Werner Jostmeier geplante Gründung einer Interessengruppe aller Landtagsabgeordneten aus dem Münsterland scheiterte. 

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