Münsterland
FMO bleibt bedeutsam für NRW

Greven/Düsseldorf -

Trotz massiver wirtschaftlicher Probleme und einem Aderlasse bei den Passagieren behält der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven für NRW den Status eines „landesbedeutsamen Flughafens“. Das geht aus dem Entwurf des aktuellen Landesentwicklungsplanes (LEP) hervor, den die Landesregierung jetzt veröffentlicht hat. Danach genießen in NRW neben dem Flughafen in Greven noch die Airports Düsseldorf und Köln/­Bonn diesen höchsten Status. In die Riege der regionalbedeutsamen Flughäfen fallen danach Dortmund, Paderborn-Lippstadt und Weeze. Den Unterschied zwischen beiden Klassifizierungen definiert der LEP wie folgt: Die landesbedeutsamen Flughäfen „sind einschließlich der Flächen für die Flughafeninfrastruktur sowie für flughafenaffines Gewerbe mit leistungsfähigen Verkehrsanbindungen bedarfsgerecht zu entwickeln“. Die regional relevanten Airports dürfen hingegen „nur bedarfsgerecht und in Abstimmung mit der Entwicklung der landesbedeutsamen Flughäfen gesichert werden.“ Die Dortmunder protestieren gegen ihre Einstufung: Sie „entspricht nicht der tatsächlichen Be­deutung des Flughafens“, teilte Geschäftsführer Udo Mager mit. Der Dortmunder Flughafen hat rund zwei Millionen Passagiere pro Jahr, den FMO nutzen 2013 rund 800 000 Fluggäste.

Donnerstag, 19.09.2013, 15:09 Uhr

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