Statistisches Landesamt legt Zahlen zu Religionszugehörigkeit vor : Überraschendes Bekenntnis
Die Position der Kirchen zu den Bekenntnisschulen

Die Katholische Kirche hat erstmals Bereitschaft erkennen lassen, auf einen Teil der Bekenntnisschulen in NRW zu verzichten. Fast ein Drittel der rund 3000 Grundschulen im Land sind katholische oder evangelische Bekenntnisschulen, in denen konfessionelle Grundsätze gelten. Sowohl eine Öffnung dieser Prinzipien als auch die Bereitschaft, die Umwandlung katholischer Schulen in Gemeinschaftsgrundschulen zu erleichtern, haben die NRW-Bistümer in einem Eckpunkte-Papier beschrieben. Bei einem Gespräch mit Schulexperten der Landtagsfraktionen signalisierten Vertreter des Katholischen Büros in Düsseldorf Gesprächsbereitschaft dazu, wie stark das entscheidende Elternvotum sein muss. Zwei Drittel müssen derzeit zustimmen, die Grünen etwa wollen das Quorum auf ein Drittel senken. Deren Schulpolitikerin Sigrid Beer kündigte einen Gesetzentwurf an. CDU-Fraktionsvize Klaus Kaiser verlangte, dass die Kirchen eng eingebunden werden.

Donnerstag, 27.02.2014, 09:02 Uhr

Ein Umwandlungsverfahren ist gerade in Gescher abgeschlossen. Auslöser sind oft Monostrukturen, wenn es vor Ort nur Bekenntnisschulen gibt und Eltern das ändern wollen oder die Schulleiter-Suche an der passenden Konfession scheitert.

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