Therapie-Angebote bei Depressionen
Münsterland-Vergleich: Versorgung in Münster am besten

Münster -

Wer in Münster an einer Depression erkrankt, hat im bundesweiten Vergleich die besten Chancen auf eine angemessene Therapie.

Donnerstag, 20.03.2014, 08:03 Uhr

Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Bertelsmann-Studie „ Faktencheck Gesundheit“ hervor. Demnach leiden 2,15 Prozent der Münsteraner an einer schweren Depression – 39,79 Prozent aller Erkrankten würden mit einer Kombination aus Psychotherapie und Antidepressiva an ihrem Wohnort am besten versorgt.

Damit erreicht Münster unter allen 402 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten den höchsten Wert. Im Münsterland-Vergleich schneidet der Kreis Borken mit 28,71 Prozent am schlechtesten ab.

Im Kreis Warendorf erhalten 35,81 Prozent der Patienten eine adäquate Therapie. Dahinter liegt der Kreis Coesfeld: 35,09 Prozent und der Kreis Steinfurt: 30,03 Prozent. Bundesweit erhalten drei von vier Menschen, die an einer schweren Depression erkrankt sind, keine hinreichende Therapie.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2335785?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F2575618%2F2575643%2F
Nachrichten-Ticker