Verdi legt öffentlichen Nahverkehr lahm
Fahrgäste warten vergeblich - Müll wird nicht abgeholt, Flüge fallen aus

Münster/Bocholt/Frankfurt -

Schulbusse fahren nicht, Kitas bleiben geschlossen, der Müll wird nicht abgeholt: Die Gewerkschaft Verdi hat erneut große Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt.

Donnerstag, 27.03.2014, 07:03 Uhr

„Wir haben eine annähernd hundertprozentige Streikbeteiligung“, sagte der Sprecher des Verdi-Bezirks NRW, Günter Isemeyer .

Auch im Münsterland sind Tausende Menschen betroffen. In Münster fuhren am Mittwoch bis zu 75 Prozent der Busse nicht. Besonders hart traf es Schülerrinnen und Schüler sowie Pendler, die auf die Buslinien des Regionalverbandes Münsterland angewiesen waren. Diese fielen fast vollständig aus. Nur privat betriebene Buslinien konnten ihren Betrieb aufrechterhalten. Lange Schlangen bildeten sich an den Haltestellen dennoch nicht, da sich viele vorbereitet hatten.

Warnstreik der Busfahrer in Münster

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  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: kv
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
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  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner
  • Auf den Busspuren in der Stadt herrschte am Mittwoch wegen des Warnstreiks weitgehend Leere. Die meisten Busse blieben im Depot an der Rösnerstraße, während die Busfahrer zur Stadtwerke-Zentrale am Hafen marschierten. Foto: Oliver Werner

Der vorläufige Höhepunkt der Warnstreikwelle wird für Donnerstag erwartet. Die Gewerkschaft Verdi plant unter anderem, sieben großen Flughäfen Deutschlands – außer Berlin – teilweise lahmzulegen. Deutschlands größte Fluglinie Lufthansa streicht fast 600 Flüge. Insgesamt sind knapp 60 000 Mitarbeiter im Ausstand.

In Ahlen, Bocholt, Rheine und Münster wird heute der Müll nicht abgeholt. „Bis wann wir die Folgen beseitigen können, lässt sich nicht sagen. Wir bemühen uns, Mitte der zweiten Aprilwoche damit fertig zu sein“, sagte eine Sprecherin der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster. Auch städtische Kitas werden bestreikt.

Der Stillstand im Nahverkehr machte sich am Mittwoch mit Beginn des Berufsverkehrs auf den Autobahnen und in den Zügen in NRW bemerkbar. „Auf den Zufahrten zu den Ballungsräumen gab es am Morgen spürbar mehr Staus als üblich“, sagte Jens Scheifgen, Schichtleiter der Verkehrszentrale von StraßenNRW. Betroffen waren insbesondere die Straßen rund um Köln und Düsseldorf sowie im Ruhrgebiet.

Der Verdi-Streik führt auch am Donnerstag zu zahlreichen Busausfällen im Münsterland. Hier ein Überblick.

 

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