Rätselhaftes Fischsterben
Tiere verendeten nicht an Gülle

Velen -

Welcher Stoff das massenhafte Fischsterben in der Bocholter Aa – beim Fischereiverband Westfalen und Lippe war von bis zu 100 000 eingegangen Tieren die Rede – ausgelöst hat, bleibt vorerst ungeklärt; Gülle wird zumindest ausgeschlossen. Doch ein anderer Anhaltspunkt könnte zur Lösung des Rätsels führen.

Donnerstag, 03.04.2014, 15:04 Uhr

Das Fischsterben in der Bocholter Aa bei Velen wurde nicht durch Gülle ausgelöst, sondern durch den Eintrag eines bislang noch nicht bekannten Stoffes in den Kückelbach.

Das hat NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtages mitgeteilt. Nach Angaben des Ministers mündet in den Bach, der seinerseits in die Aa fließt, ein Rohr, das als Einleitungsstelle vermutet wird. Wer dort was einleitet, wird nach Angaben der Borkener Kreisverwaltung derzeit überprüft. Bereits im Dezember waren im Kückelbach mehrere Hundert Fische verendet.

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