Keine Zustimmung zu Rechenschaftsbericht
Schwere Zeiten für Altenberger FDP

Altenberge -

Mit großer Spannung erwartet Wim Heimbeck, seit Kurzem Ortsverbandsvorsitzender der Liberalen, eine Nachricht aus der Berliner FDP-Parteizen­trale. Denn: Der Rechenschaftsbericht des alten Vorstandes wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung nicht genehmigt.

Dienstag, 15.04.2014, 20:04 Uhr

Der Vorwurf: Ungereimtheiten beim Kauf eines motorisierten Dreirades. Nun überprüft der „Liberale Partei-Service“ („Lips“) aus Bonn den Rechenschaftsbericht auf Unregelmäßigkeiten. Das Ergebnis liegt noch nicht vor.

Im Mittelpunkt steht dabei der derzeitige FDP-Fraktionsvorsitzende Willi Schöpker . Er hatte die Idee, das Fahrzeug für rund 4000 Euro anzuschaffen, um es zu einem Infomobil umbauen zu lassen. „Schließlich kommen die Leute nicht mehr zu den Parteien, sondern wir müssen uns auf den Weg machen“, begründet Schöpker den nicht alltäglichen Kauf. Um auf Stimmenfang zu gehen, musste der fahrbare Untersatz zunächst umgerüstet und einige Teile verkauft werden. Der Erlös wurde in den Umbau gesteckt, sagt Schöpker. Das Geld habe allerdings nicht ausgereicht, um das Dreirad komplett umzurüsten. Den Vorwurf der Bereicherung weist Schöpker, den Wim Heimbeck vor zwei Monaten abgelöst hat, „weit von sich“.

Die Altenberger FDP ist derzeit heillos zerstritten. Obwohl alle Wahlbezirke für die Kommunalwahl am 25. Mai besetzt werden konnten, zog man es vor, nicht anzutreten. Von „unüberbrückbaren Differenzen“ spricht Willi Schöpker. Immerhin kam die FDP bei der letzten Kommunalwahl in Altenberge auf 9,1 Prozent.

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