Königspaar der Niederlande in Münster
Der maximale Máxima-Hype

Münster -

Hunderte – meist weibliche – Schaulustige füllen am Dienstagmorgen den Platz vor der Lambertikirche. Und das trotz schlechten Wetters. Besonders Königin Máxima hat es ihnen angetan: In höchsten Tönen schwärmen alle von der blonden Monarchin, die mit ihrem Gatten König Willem-Alexander zum Arbeitsbesuch in Münster weilt.

Mittwoch, 28.05.2014, 07:05 Uhr

Hat sie diesen Hut schon mal getragen? Ist er elegant oder schier extravagant? Unter den – mehrheitlich weiblichen – Schaulustigen vor dem Haus der Niederlande ist eine heiße Debatte entbrannt. Worüber sich die Damen indes einig sind: Máximas Kleid ist ein Traum in Altrosé. Ton in Ton trägt die Königin der Niederlande an diesem nasskalten Morgen in Münsters Innenstadt passende Handschuhe – die sie zwischendurch ablegt –, eine Clutch und Riemchen-Stilettos. Am rechten Re­vers ziert ei­ne Tropfenbrosche ihr Dekolleté.

Und ich komme in so was.

Ulla Demandewitz, Schaulustige

Ulla Demandewitz blickt nachdenklich an sich herunter auf ihre flachen Schuhe. „Ich habe darüber nachgedacht, hohe Absätze anzuziehen“, sagt die pensionierte Rektorin aus Lünen und lächelt. „Da geht diese schöne Königin in High Heels über das Kopfsteinpflaster. Und ich komme in so was.“

Willem-Alexander und Máxima zu Besuch in Münster

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  • Maxima bewundert Münsters Prinzipalmarkt.

    Foto: Oliver Werner
  • Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, M., im eleganten Outfit.

    Foto: Oliver Werner
  • Maxima vor dem Haus der Niederlande.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Fahrzeugkorso fährt auf den Prinzipalmarkt.

    Foto: Oliver Werner
  • Spaziergang mit Ehrengästen.

    Foto: Stephanie Steggemann
  • Máxima auf dem Prinzipalmarkt.

    Foto: Oliver Werner
  • Oberbürgermeister Markus Lewe und Honorarkonsul Dr. Eduard Hüffer.

    Foto: Oliver Werner
  • Der niederländische König Willem-Alexander und Königin Maxima werden von Ministerpräsidenten Hannelore Kraft (2.v.r.), Honorarkonsul Dr. Eduard Hüffer, r., und Oberbürgermeister Markus Lewe, l., empfangen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Stephanie Steggemann
  • Foto: Oliver Werner
  • Willem-Alexander im Haus der Niederlande

    Foto: Repoehler
  • Willem-Alexander und Máxima

    Foto: Julia Gottschick
  • Das niederländische Regentenpaar auf dem Prinzipalmarkt, umringt von Fotografen.

    Foto: Martin Kalitschke
  • Das niederländische Regentenpaar auf dem Prinzipalmarkt, umringt von Fotografen.

    Foto: Martin Kalitschke
  • Willem-Alexander und Máxima wurden am Haus der Niederlande von Uni-Kanzlerin Nelles empfangen.

    Foto: Richard Michael Halberstadt
  • Fan in den niederländischen Landesfarben.

    Foto: Gottschick
  • Passanten am Lambertiplatz warten auf das Königspaar.

    Foto: Kalitschke
  • Ankunft auf dem Prinzipalmarkt

    Foto: Kalitschke
  • Willem-Alexander und Máxima

    Foto: Julia Gottschick
  • Ankunft des Regentenpaares vor dem Rathaus.

    Foto: Kalitschke
  • Maxima auf einem Videobild

    Foto: Gottschick
  • Fan in den niederländischen Landesfarben.

    Foto: Gottschick
  • Willem-Alexander und Máxima

    Foto: Oliver Werner

Bereits gegen 8.30 Uhr am Dienstag hat sich der Platz vor der Lamberti-Kirche mit Hunderten Schaulustiger gefüllt. Ein maximaler Máxima-Hype scheint ausgebrochen: In höchsten Tönen schwärmen alle von der blonden Monarchin, die mit ihrem Gatten König Willem-Alexander zum Arbeitsbesuch in der Domstadt weilt. Attraktiv, intelligent, sympathisch sei die. Und wie natürlich sie rüberkomme. „Diese strahlenden Augen, die muss man einfach lieben!“ Paloma Guerra Duque hat sich gar vorgenommen, der 43-Jährigen ein „Es lebe die Königin!“ entgegenzuschmettern – auf Spanisch, Duques Muttersprache. „Denn als Argentinierin spricht sie das gut.“ Patrick Deelemann aus Senden hingegen ist allein Willem-Alexanders wegen gekommen. Als passionierter Kenner europäischer Königshäuser würde der 24-jährigen Bürokaufmann gern eines wissen: „Wie viele Uniformen hat er im Schrank?“

Royaler Besuch

Im Krameramtshaus sprach das Königspaar mit Studenten .

Zwischenfall: Polizei nahm Monarchiegegner fest .

Kommentar zum Besuch: Gute Freunde

Übernachtet hatte das Königspaar auf Schloss Wilkinghege (Video)

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Habe der Monarch doch als Kronprinz betont, nach seiner Inthronisation keine Uniformen mehr tragen zu wollen. Und tatsächlich: Wenig später entsteigt der 47-Jährige in gedecktem Anzug der dunklen Limousine. „Was für einen niedlichen Akzent er hat, wenn er deutsch spricht“, schwärmt Gärtnerin Michaela Neuendorf aus Lengerich über den hohen Gast aus dem Nachbarland. Schwiegermama Barbara Kurtz war bereits im Haus der Niederlande präsent, als Willem-Alexander gekrönt wurde. „Ich hab mir gedacht, wenn irgendwo was los ist, dann da,“ verrät die 65-Jährige. Überaus herzlich sei sie empfangen worden, mit Käsehäppchen und einer großen Video-Leinwand. Keine Frage für sie, heute wieder dabei zu sein.

Empfang des royalen Besuchs am Prinzipalmarkt

Mit einem orangen Ohrstecker und einer ebensolchen Hose setzt Janina Wiethölter aus Hörstel-Riesenbeck auf die Landesfarben des Hauses Oranien-Nassau. „Schlank ist Máxima geworden“, wird die Studentin der niederländischen Philologie eine halbe Stunde später sagen, nachdem das Königspaar im Haus der Niederlande verschwunden ist. „Das muss der Stress sein.“ Ein wenig enttäuscht ist ihre Freundin Stephanie Steggemann, weil die royalen Stars – dem engen Zeitplan ihres Arbeitsbesuchs geschuldet – nicht stehen geblieben sind. „Dabei haben wir uns ganz nah an einen Pulk von Kindern gestellt und gehofft . . .“

Hat das Kleid der Königin denn nun Tulpenform oder nicht? Die Diskussion unter den Vordächern der Läden rund um die Kirche geht weiter. „Adelsexperte“ Benjamin Bartz im dunklem Sakko mit Goldknöpfen will den Designer des Outfits erkannt haben: „Das hat Edouard Vermeulen für sein Label Natan entworfen, der macht auch ganz viel für Silvia und Mathilde“, sagt er lässig. Und meint wohl die Königinnen Schwedens und Belgiens.

Royaler Besuch in Münster: Willem-Alexander und Máxima zu Gast im Haus der Niederlande

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  • Foto: Fotos: Jürgen Peperhowe/Matthias Ahlke/ Oliver Werner
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